Einzug Jesu in Jerusalem, sein Leiden und Sterben aus Sicht der Kinder
Palmsonntag, ein Fest der Freude

Die ergreifende Leidensgeschichte aus Sicht der Kinder: Das erlebten die Gottesdienstbesucher am Palmsonntag bei der Kinderpassion in der Pfarrkirche. Musikalisch begleitete der Kinderkirchenchor unter der Leitung von Conny Träger und Kerstin Farmbauer die Darstellung. Anita Müller sorgte wieder dafür, dass die kleinen Schauspieler passend gekleidet waren. Bild: mng
Vermischtes
Pressath
26.03.2018
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110 Gläubige erinnerten am Sonntag auf dem Platz vor dem Pressather Kindergarten an Jesu Einzug nach Jerusalem. Mit der Weihe der Palmzweige begann damit die Karwoche - gezeichnet vom Leiden Jesu Christi und von der Auferstehung in der Osternacht.

Wie all die Jahre hatte der Missionsausschuss Palmbüschel gebastelt und zum Verkauf angeboten. Der Erlös aus dieser Aktion kommt der Mission zugute. Die Musikschule Vierstädtedreieck unter Leitung von René Bauer führte nach der Palmweihe die Prozession mit rund 110 Gläubigen zur Pfarrkirche. Zum dritten Mal führte eine Gruppe die Geschichte um das Leiden und Sterben Christi als Kinderpassion auf. Die Rollen übernahmen dabei Schüler der dritten und vierten Klasse.

Die Kinder hielten ihre Palmbuschen beim Einzug in die Kirche in die Höhe. Der Kinderkirchenchor, geleitet von Conny Träger und Kerstin Farmbauer, gestaltete den Gottesdienst mit. Eindrucksvoll spielten die jungen Darsteller die Geschichte nach, angefangen mit Judas, der Jesus mit einem Kuss verrät und vor den Hohepriester geführt wird. Er wird an den römischen Statthalter Pontius Pilatus ausgeliefert, der aber keine Schuld erkennt und ihn freilassen will.

Doch die verhasste Menge verlangt, Barnabas freizulassen, Jesus soll ans Kreuz. Da wäscht Pilatus seine Hände als Zeichen der Unschuld und lässt Jesus zum Kreuzigen abführen. Er bekommt eine Dornenkrone auf den Kopf, bevor er sein Kreuz nach Golgatha tragen muss. Simon von Cyrene trägt ihm das Kreuz nach. An der Richtstätte angekommen, wird Jesus an das Kreuz genagelt, wo er zur neunten Stunde stirbt. Einstudiert hatten die Geschichte Pastoralreferent Albert Neiser und das Kindergottesdienstteam um Gerlinde Dennstedt, Tanja Maurer, Veronika Baur-Schmelcher sowie Daniela Bräunlich. Stadtpfarrer Edmund Prechtl bedankte sich bei den Nachwuchsschauspielern, dem Kindergottesdienstteam, Kinderkirchenchor, dem Missionsausschuss für das Basteln der Palmbuschen, der Musikschule Vierstädtedreieck für die Begleitung des Kirchenzuges, der Feuerwehr für die Absicherung und dem Roten Kreuz für den Sanitätsdienst.
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