19.03.2017 - 20:00 Uhr
PressathOberpfalz

Feuerwehr Riggau: Digitalfunk im Griff

Es läuft gut bei der Riggauer Feuerwehr. Und doch muss sich in zwei Jahren etwas ändern. Vorsitzender Albert Panzer kündigte einen Wechsel an.

Die Führungsspitze der Feuerwehr Riggau: Kassenverwalter Andreas Reindl (von links), Vorsitzender Albert Panzer, Kommandant Konrad Neuser. Bild: is
von Autor ISProfil

Altendorf/Riggau. Zufrieden mit dem abgelaufenen Vereinsjahr zeigten sich die Mitglieder der Feuerwehr Riggau. Bei der Jahreshauptversammlung im Unterrichtsraum des Gerätehauses in Altendorf überwog beim Rückblick jedenfalls das Positive. Vorsitzender Albert Panzer erinnerte an fünf Verwaltungsratssitzungen und an die Geburtstagsbesuche bei den Jubilaren. Freudig erinnerte er an das Gartenfest in Eichelberg, das trotz des nicht gerade optimalen Wetter sehr erfolgreich verlaufen sei. In diesem Zusammenhang richtete er besondere Dankesworte an Josef Stock, der für das Vorbereiten und das Grillen der Fische verantwortlich zeichnete.

Mit Gartenfest zufrieden

Wegen des Erfolgs habe der Vorstand beschlossen, das Gartenfest zu wiederholen. Als Termin nannte er den 17. Juni und als Ort den Platz am Gerätehaus in Altendorf. Sehr zufrieden zeigte sich Panzer auch mit dem Zoiglabend im Feuerwehrhaus. "Mit der Abwicklung und Zubereitung der Speisen hat alles toll geklappt - dank der tatkräftigen Mithilfe vieler Mitglieder", lobte er. Die letzte Aussage von Panzer dämpfte die gute Laune der Mitglieder: Er kündigte an, dass er bei den anstehenden Neuwahlen in zwei Jahren nicht mehr antreten werde. "Nach dreißig Jahren ist es Zeit für einen neuen Vorsitzenden", betonte er.

"Roter Saldo"

Kassenverwalter Andreas Reindl konnte trotz eines "roten Saldos" von geordneten Verhältnissen berichten. Die Wehr verfügt über ein angemessenes finanzielles Polster. Seine Angaben bestätigten die Kassenprüfer Hans Fütterer und Hans Reindl. In seinem Grußwort lobte Bürgermeister Werner Walberer vor allem die vorzügliche Jugendarbeit der Wehr.

Er bedanke sich für das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder sowohl beim Brandschutz wie auch im gesellschaftlichen Bereich. Albert Panzer dankte im Gegenzug Bürgermeister und Stadträten für den Besuch. Abschließend wurde festgelegt, dass im Jahr 2017 turnusgemäß bei Festen und Beerdigungen die Fahnenabordnung von den Mitgliedern aus Döllnitz gestellt wird.

"Wir tun schon was"

Kommandant Konrad Neuser sprach für die aktive Wehr. Die größte Herausforderung sei der neue Digitalfunk gewesen. Schon nach kurzer Zeit habe sich die Mannschaft aber mit der neuen Technik zurecht gefunden. Dafür habe die aktive Wehr einige Zeit in Übungen investiert. "Wir sind auf einem guten Weg."

Kurz ging er auf "nicht gerade schlimme" Einsätze ein. Fünfmal sei man zu Bränden ausgerückt, sechsmal zu technischen Hilfeleistungen. Dabei forderten vor allem - teils sehr lange - Ölspuren die Truppe.

Die Einsatzstunden bezifferte er auf 88, dazu Übungen, Vorbereitung, Gerätewartung. "Auch wenn wir eine kleine Wehr sind, wir tun schon was", betonte er.

Zum Schluss regte Neuser an, dass die Kommune Gedanken anstellen sollte, auch mit den kleinen Ortsfeuerwehren dem Landesfeuerwehrverband beizutreten. (is)

 

 

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