Gremium nimmt an Faschingszug teil
Stadtrat wird zur Gauditruppe

Für weitere zwei Jahre leiten Christian Panzer und Dominik Kormann (Fünfter und Sechster von links) den Stadtverband. Zweite, Dritter und Sechster von rechts sind die Beisitzer Stefanie Dippl, Sebastian Heinl und Robert Neuber, von links Schriftführer Thomas Meisel, Zeugwart Christoph Scharf, Kassier Josef Gmehling. Rechts: Bürgermeister Werner Walberer. Bild: bjp
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Pressath
12.01.2017
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Für diese Gaudi ist der Pressather Stadtrat zu haben. Bürgermeister Werner Walberer kündigte beim Stadtverband die Teilnahme des Gremiums am Faschingszug an. Auch der Bischof kommt - allerdings nicht zum Faschingszug.

Für weitere zwei Jahre stehen Christian Panzer und Dominik Kormann an der Spitze des Stadtverbands. Einstimmig sprachen die Vertreter der Vereine den seit 2013 amtierenden Vorsitzenden für weitere zwei Jahre das Vertrauen aus.

Kasse in neuen Händen

Neu besetzten die Vereinsvertreter in der Hauptversammlung im Gasthof Heining allerdings einige weitere Ämter. Ums Geld kümmert sich fortan Josef Gmehling als Nachfolger von Stefanie Dippl, die dem Verband jedoch als Beisitzerin erhalten bleibt. Sebastian Heinl und Robert Neuber wurden als Beisitzer bestätigt. Ansprechpartner für den Verleih von Zelten, Bühnenteilen und Feuertonnen ist künftig Zeugwart Christoph Scharf, der Jürgen Knöfel "beerbt". Schriftführerin Verena Merkl gibt ihr Amt an Thomas Meisel weiter, an die Stelle der Kassenprüfer Karl Rodler und Eugen Schmidt treten Stephan Dippl und Charlotte Hautmann.

"Es war nicht immer ganz einfach, neue Kandidaten zu finden, aber die Mühe hat sich gelohnt, denn jetzt führt ein verjüngtes Team die Arbeit des Dachverbands fort", kommentierte Christian Panzer die Wahl. Den scheidenden Vorstandskollegen dankte er für deren erfolgreiche Arbeit. Immerhin habe der Stadtverband in den vergangenen zwei Jahren mit dem Faschingszug 2015 sowie dem "Pressather Ball" und dem Bürgerfest 2016 drei attraktive Veranstaltungen geboten, die alle "schwarze Zahlen" geschrieben hätten.

Als nächste große Aufgabe habe der Stadtverband den Faschingszug am 19. Februar im Blick. Etwa 20 Gruppen hätten bereits Interesse signalisiert, darunter die Faschingsvereine aus Pressath, Eschenbach, Kemnath und Waldeck. Nun rechne man fest mit weiteren Anmeldungen, vor allem aus Pressath selbst, damit der "Gaudiwurm" zugleich zu einem Spiegelbild des vielseitigen Vereinslebens werde. Zuvor, am 17. Februar, werde es wieder den "Pressather Ball" geben, den diesmal der Faschingsverein organisiere. Diese junge Gruppe arbeite jetzt auch im Faschingszug-Organisationsteam mit.

Zweiter Vorsitzender Dominik Kormann informierte, dass die verbandseigenen Zelte zurzeit instandgesetzt würden. Die Miete betrage ab diesem Jahr 50 Euro je Einsatz, doch komme der Stadtverband auch für Reparaturen etwaiger bei der Nutzung entstandener Schäden auf. Um Beschädigungen zu vermeiden, sollten unbedingt die "Zeltbücher" gelesen werden, die den Mietern ausgehändigt würden. Sie enthielten auch Hinweise für die pflegliche Handhabung. Vorsitzender Christian Panzer dankte der Jungen Union für die Finanzierung von neun Feuertonnen, die kostenfrei ausgeliehen werden können.

Gäste beeindruckt

"Ihr erfüllt wertvolle Aufgaben für unsere Stadt, und von der Organisation des Bürgerfestes waren vor allem unsere amerikanischen und ungarischen Freunde sehr beeindruckt", lobte Bürgermeister Werner Walberer die Arbeit des Stadtverbands und der Vereine. Am Faschingszug werde auch der Stadtrat teilnehmen und so mit gutem Beispiel vorangehen, kündigte Walberer an. Stadtpfarrer Edmund Prechtl schloss sich dem Dank an und wies auf drei bevorstehende kirchliche Termine hin: das Pfarrfest, die Firmung, die heuer Bischof Voderholzer persönlich spenden werde, und die Krippenausstellung.
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