Interaktiv und modern: Ökumenischer Kreuzweg der Jugend
Ein Kreuz für den Weg Jesu damals, ein Kreuz für seinen Weg heute

Christi Kreuzweg zeigt sich auch heute im unterschiedlichsten Leid der Welt. Katrin Graser, Laura Dobmeier, Stefan Gmehling, Franziska Graser, Isabell Dobmeier und Sophia Bösl (von links) gestalteten den ökomenischen Jugendkreuzweg in der Stadtpfarrkirche.
Vermischtes
Pressath
18.03.2018
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Es ist eines der wohl bekanntesten Urteile der Weltgeschichte: Jesus von Nazareth soll am Kreuz sterben. Jedes Jahr erinnern sich die Menschen an das Leiden.

Die Geschichte selbst ist alt, das Thema überraschend aktuell. Denn noch immer gibt es unermessliches Leid in der Welt; ob Hunger, Krankheit, Hass, Krieg und Gewalt. Der diesjährige Jugendkreuzweg, zu dem die Pfarrjugend eingeladen hatte, stellt unter dem Titel "#beimir - #bei mir" Jesus in den Fokus. Die Doppelkreuze im Titel kennzeichnen als Schlag- oder Suchworte die Struktur des Kreuzwegs und haben zugleich auch eine inhaltliche Bedeutung: Ein Kreuz, das für den Weg Jesu damals und heute steht.

Die sieben Bilder der einzelnen Stationen zeigen Jesus mitten in der Alltagswelt junger Menschen - sei es vor einer U-Bahn-Station oder vor einem belebten Café. "#beimir" verdeutlicht aber auch, dass Jesus dort ist, wo Menschen unterwegs sind, wo sie suchen, zweifeln oder leiden. So entstehen viele Berührungspunkte zwischen den konkreten Lebensfragen und den Kreuzwegstationen. Passend dazu: moderne Lieder mit geistlichen Texten.

Schade nur, dass lediglich rund 30 Pfarrangehörige der Einladung zum Jugendkreuzweg gefolgt waren.
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