06.03.2018 - 20:00 Uhr
Pressath

Jahreshauptversammlung der FFW Pressath Engagiert durchs Jahr

1450 Einsatzstunden, dazu noch 980 Stunden Übungen und Schulungen: Hinter der Freiwilligen Feuerwehr Pressath liegt ein arbeitsreiches Jahr. Einer ist da besonders stolz auf die aktiven Mitglieder.

Ralf Schupfner (links) scheidet als Atemschutzgeräteträger aus, Ferdinand Dippel hört aus Altersgründen nach 47 Jahren aktiven Feuerwehrdienst ebenfalls auf. Bild: is
von Autor ISProfil

Kommandant Andreas Kneidl, Chef der 9 weiblichen und 58 männlichen Feuerwehrdienstleistenden, war zufrieden mit der Einsatzbereitschaft und dem Können der Gruppen. 107 Einsätze gab es im Jahr 2017. Diese setzten sich zusammen aus 74 technischen Hilfeleistungen, 29 Brandeinsätzen, einer Sicherheitswache und drei sonstigen Tätigkeiten. Bei allen Einsätzen leisteten die Mitglieder knapp 1450 Einsatzstunden. "Dazu kamen noch fast 980 Stunden für Übungen und Schulungen", betonte Kneidl.

Feuer im Wald

Auf die Brandeinsätze ging der Kommandant genauer ein. Bei einem Feuer in einer Grafenwöhrer Wohnung bewährten sich die Aktiven ebenso wie bei einem Balkonbrand in Pressath. Außerdem musste die Feuerwehr wegen mehreren Waldbränden ausrücken. Zu einigen Einsätzen wurden die Kameraden gerufen, weil die Brandmeldeanlagen in Gebäuden im Industriegebiet Döllnitz losging.

Bei technischen Hilfeleistungen handelte es sich überwiegend um Ölspurbeseitigungen, Unwettereinsätze und um Verkehrsunfälle, bei denen auch Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt waren. Außerdem beteiligte sich die Pressather Wehr an einer Personensuche im Eschenbacher Wald. "Die ist Gott sei dank gut ausgegangen", sagte Kneidl erleichtert. Auch Lehrgänge, an denen die Aktiven teilnahmen, erläuterte er. So absolvierte Andreas Stannek an der Feuerwehrschule in Regensburg einen Lehrgang für Gruppenführer. Als Maschinisten wurden Sebastian Rauch und Johann Stangl ausgebildet. Der "Chef" der Atemschutzgeräteträger, Andreas Argauer, legte erfolgreich die Prüfungen an der Schule in Regensburg ab. Thomas Ermer nahm am Fachlehrgang für Atemschutzgerätewarte und am Fachseminar für Pressluftatmer teil.

Abzeichen erwerben

Ralf Schupfner und Andreas Kneidl wurden zu Brandschutzbeauftragen ausgebildet, Dominik Muhr legte die Prüfungen zum Fachausbilder für Absturzsicherung erfolgreich ab. Die Leistungsabzeichen "Gruppe im Löscheinsatz" erwarben Jonas Gierhardt, Benjamin Langer, Christine Arnold, Stefanie Wiesner, Felix Dobler. Johann Stangl, Petra Gierhardt-Stangl, Julius Pfleger und Regina Kneidl. Die Ausbildung "Erste Hilfe Training" durchliefen Johann Stangl und Petra Gierhardt-Standl.

Die Prüfungen "Technische Hilfeleistung" in verschiedenen Stufen absolvierten Petra Gierhardt-Stangl, Johann Stangl, Benjamin Langer, Felix Dobler, Marius Seitz, Christopher Dörner, Markus Kneidl, Michael Pfleger, Alexander Ackermann, Bernd Deglmann, Regina Kneidl, Andreas Argauer, Siegfried Käsbauer, Alexander Haucke, Matthias Keilwerth, Ronald Huber und Tobias Rodler.

Neue Ämter

Im Anschluss ehrte und beförderte der Kommandant verdiente Mitglieder. Christina Lösch und Benjamin Langer sind nun Feuerwehrfrau und -mann. Adelheid Schupfner, Sabine Huber, Petra Gierhardt-Stangl und Johann Stangl ernannte er zu Oberfeuerwehrfrauen/-männer. Löschmeister wurde Andreas Stannek, Oberlöschmeister Andreas Argauer.

Für 30-jährige Treue wurden Jürgen Haider, Thomas Ermer und Ronald Huber ausgezeichnet. In die aktive Wehr wurden Benjamin Langer und Julius Pfleger aufgenommen, in die Jugendfeuerwehr Khaled Elzetym. Neue "Chefs" der Jugendfeuerwehr sind nun Kneidl Julius Pfleger und Severin Schmelcher.

Verabschiedungen

Für Kommandant Andreas Kneidl stand am Ende auch etwas an, das nicht so erfreulich war. Nach 26 Jahren Dienst als Atemschutzgeräteträger musste er Ralf Schupfner verabschieden. Schupfner unterstützt die Feuerwehr aber weiterhin als aktiver Wehrmann. 47 Jahre aktiven Feuerwehrdienst leistete Ferdinand Dippel , der jetzt aus Altersgründen aufhören musste.

Andreas Kneidl würdigte ihn und Schupfner als Feuerwehrmänner, auf die man sich immer zu 100 Prozent verlassen konnte. Mit Geschenken wurden sie nun verabschiedet. (is)

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