25.02.2018 - 20:00 Uhr
Pressath

Jahreshauptversammlung der Wanderfreunde Pressath Wanderfreunde ohne Sorgen

Die Wanderer aus Pressath blicken auf das letzte Jahr zurück. Vorsitzender Albert Ficker ist begeistert vom Engagement und sieht den Verein gut aufgestellt.

Zufrieden blickten die "Wanderfreunde"-Vorsitzenden Albert und Anton Ficker (von links) auf das letzte Vereinsjahr zurück. Bild: bjp
von Bernhard PiegsaProfil

"Tempo vier km/h", die normale Schrittgeschwindigkeit, ist an der Haidenaab noch immer ein Renner: Den Pressather "Wanderfreunden", so Vorsitzender Albert Ficker bei der Hauptversammlung im Gasthof Heining, drohe nicht das Schicksal anderer Wandervereine, die sich in den letzten Jahren aufgelöst hätten oder nur noch als "inaktive Vereine" bestünden. "Wenn der Zusammenhalt weiter so bleibt, sorge ich mich nicht um die Zukunft unserer Gemeinschaft", hielt Ficker fest. Dass der Verein nicht nur gut "zu Fuß" sei, sondern auch verlässlich "Hand in Hand" zusammenarbeite, habe sich aufs Neue beim 42. "Internationalen Wandertag" im Mai mit beachtlichen 1700 Anmeldungen und beim Benefizwandertag für Mukoviszidosekranke im Oktober erwiesen: "Wenn jeder mit zupackt und weiß, was er zu tun hat, ist alles schnell und sauber erledigt."

Beim Wohltätigkeitswandertag hätten die ehrenamtlichen Mitarbeiter sogar auf die üblichen kostenlosen Speisen und Getränke verzichtet und so gemeinsam mit Wanderern, Sponsoren und Gönnern zu dem Spendenbetrag von 1111 Euro für den Verein "Mukoviszidose e. V." beigetragen. Heuer am Pfingstwochenende solle der 43. Wandertag wieder "Hobby-Tippler" in vierstelliger Zahl anlocken. Besonders freute den Vorsitzenden, dass die Einteilung der Mitarbeiter wie am Schnürchen klappte und er auf viele bewährte Helfer zählen kann. Wurst- und Brotzeitkörbe als "Pokale" und vor allem drei neue Routen mit fünf, zehn und 20 Kilometern Länge sollen wiederum Anreize setzen.

"Wir stecken jedes Jahr neue Strecken ab und folgen nicht dem Beispiel anderer Vereine, die auf die 20-Kilometer-Strecke verzichten, weil sich deren Abmarkung angeblich nicht lohnt, denn wir haben andere Erfahrungen gemacht", unterstrich Ficker. Sein Dank galt Bürgermeister Werner Walberer, der "als Schirmherr hoffentlich wieder für ein Superwetter sorgen wird", sowie den zu allen Wandertagen präsenten Rotkreuz-Sanitätern, den Pokalspendern und Kuchenspenderinnen: "Kaffee und Kuchen sind ja eine Haupteinnahmequelle beim Wandertag."

Weitere gut besuchte Vereinsveranstaltungen im vergangenen Jahr waren der Emmausgang nach Riggau am Ostermontag, der fünftägige Vereinsausflug nach Wismar im Juni mit 48 Teilnehmern, der Tagesausflug am 9. September nach Saalfeld und die Weihnachtsfeier im Sportheim. Auch an der "Rama-dama-Aktion" nahmen die "Wanderfreunde" teil und sammelten zwischen Hessenreuth und Weihersberg eine beträchtliche Masse "Gelumpe" auf: "Von säckeweise angefallenen Windeln über Fliesen und Autoreifen bis zum 1000-Liter-Öltank war alles dabei", erinnert sich der Vorsitzende

Auch in diesem Jahr werde der Verein an der landkreisweiten Aufräumaktion teilnehmen: "Diesmal wollen wir uns die Flur in Richtung Schwarzenbach vornehmen." Festhalten wolle man an vertrauten Traditionsterminen: Der Emmausgang am 2. April habe wieder Riggau zum Ziel, zuvor wolle man am 24. März wie in jedem Jahr das Krenfleischessen der Feuerwehr Troschelhammer besuchen. Auch beim Patrozinium am 22. April und bei weiteren Veranstaltungen im Stadtgebiet würden die "Wanderfreunde" nicht fehlen. Der Vereinsausflug im Mai habe Istrien zum Ziel.

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