28.06.2017 - 20:00 Uhr
PressathOberpfalz

Marianne Schaschke, Wirtin des "Café Steinbühl" Pressather Legende gestorben

Beim "Schaschke" stiegen die besten Partys - gekrönt von toller Musik bekannter Bands, legendären Pizzas und den Wirtsleuten Hermann und Marianne Schaschke. Das "Café Steinbühl" war eine Institution in Pressath. Nun ist die ehemalige Wirtin Marianne gestorben.

Die Wirtsleute Hermann und Marianne Schaschke etablierten eine Institution in Pressath: Im "Café Steinbühl" feierten die Pressather und ihre Gäste legendäre Partys. Nun ist Marianne Schaschke gestorben. Repro: is
von Autor ISProfil

Das "Café Steinbühl", war von 1960 bis 1989 ein Synonym für herausragende Gastlichkeit und in all den Jahren ein Treffpunkt für die junge, aber auch für die ältere Generation. Legendär waren die Tanzabende. Wegen der guten Nachfrage erweiterte der Betrieb im Laufe der Jahre. Da hieß es nicht: "Wir gehen zum Tanzen", für die Pressather und das Publikum aus der gesamten nördlichen Oberpfalz hieß es nur: "Wir gehen zum Schaschke".

Jeder wusste, was gemeint war und machte sich auf den Weg nach Pressath. Kein Wunder, spielten doch immer Bands wie "Die drei Gauchos", die "Diabolos" oder die einheimischen "Mexikanos". Es war immer etwas los. Der Grund für den Erfolg des Lokals lag neben der Musik auch bei den Wirtsleuten Hermann und Marianne Schaschke. Während Hermann Schaschke bereits am 27. Mai 2000 starb, folgte ihm seine Frau Marianne nun am 19. Juni diesen Jahres.

Institution in Region

Das "Café Steinbühl", das von den Eheleuten Schaschke geschaffen wurde, war eine Institution in der Region. Die Tanzabende an den Wochenenden, die Bälle während des Faschings und zur Kirchweih waren für viele Gäste der Beginn von Partnerschaft und Liebe. Das "sich finden" war im "Café Steinbühl" begleitet von einer Leichtigkeit, die eine ganze Generation prägte.

Viele erinnern sich noch heute mit Begeisterung an die Zeiten, die sie einst beim "Schaschke" verbringen und erlegend durften. Das "Café Steinbühl" war fast 30 Jahre lang ein reiner Familienbetrieb, der auch getragen wurde von einer Stammbelegschaft, die alle Gäste nur mit ihren Vornamen ansprachen: Da waren die Friedl und die Resi, die Elfi und die Karin sowie die Marianne dabei und wenn Not an Mann war, half auch Tante Babeth mit.

Schaschlik oder Schaschke

Legendär waren die Pizzas, die aus der Küche kamen sowie die Jägerschnitzel und die Currywürste. Für Verwirrung sorgte manchmal der Name "Schaschke" bei den telefonischen Bestellungen von Speisen. Oft wurde statt der gewünschten Pizzas "Schaschlik" bestellt.

1989 endete die Ära der Eheleute Hermann und Marianne Schaschke als Wirtsleute. Vor einigen Tagen, am 19. Juni, verstarb Marianne Schaschke. Der Trauergottesdienst ist an diesem Freitag um 15 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Georg. Anschließend folgt die Urnenbeisetzung auf dem Pressather Friedhof.

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