Max Weis feiert 85. Geburtstag
Das "Lexikon" der Feuerwehr

Der Jubilar (Bildmitte sitzend) mit seinen Kindern und den Gratulanten der Feuerwehr und der Stadt Pressath. Bild: is
Vermischtes
Pressath
17.05.2017
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"Hoch soll er leben" singen die Mitglieder der Feuerwehr und des Spielmannszuges für einen Mann, der viele Jahre in verantwortungsvoller Position in der Pressather Wehr mitgearbeitet hat: Max Weis.

(is) Seit 1977 Mitglied bei den Floriansjüngern, kümmerte er sich um die Chronik des Vereins und führte penibel seine Aufzeichnungen, in denen er neben den Einsätzen der Wehr auch über die sonstigen Aktivitäten des Vereins berichtete.

Er war sozusagen das "Lexikon" des Vereins, der seine Unterlagen in zahlreichen Ordnern archivierte. Auch wenn Max Weis nun schon einige Jahre das Amt des Chronisten nicht mehr ausüben kann, sind seine enormen Leistungen bei den Verantwortlichen der Wehr nicht vergessen.

"Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit dem Max unsere Aufwartung anlässlich seines Geburtstages zu machen", unterstreicht Feuerwehrchef Rudi Deglmann, der mit eine großen Abordnung gekommen war. Mit dabei auch der Spielmannszug der Wehr unter der Leitung von Hans Graser, der sich den Gratulationen der aktiven Wehr gerne anschloss.

Für die Stadt wünschten Bürgermeister Werner Walberer und der Seniorenbeauftragte der Kommune, Albert Butscher, alles Gute und Gottes Segen. Das Licht der Welt erblickte der "Mulzer Max", wie er in Pressath allgemein genannt wird, am 15. Mai 1932 in der Alten Schulgasse hinter der Stadtpfarrkirche.

Jahrelang beim Zoll


Nach dem Besuch der Volksschule trat er zunächst bei seinem Vater eine Schusterlehre an. Nach der Gesellenprüfung zog er weg aus seiner Heimatstadt. Bis 1955 war er an der Grenzschutzfachschule in Amberg, um danach für die Zollverwaltung in Poppenreuth bei Großkonreuth, in Bärnau und Ansbach zu arbeiten.

Bis zur Pensionierung im Jahr 1995 war er Leiter des Grenzzollamtes in Bärnau. Aus der Ehe mit seiner Frau Charlotte gingen die Töchter Margot und Judith sowie Sohn Helmut hervor. Im Jahr 1976 baute sich das Ehepaar Weis in der Erbendorfer Straße ein schmuckes Wohnhaus.

Operation überstanden


Sehr traf den Jubilar im vergangenen Jahr der Tod seiner Ehefrau Charlotte. Nach einer schweren Operation, der er sich im März dieses Jahres unterziehen musste, befindet er sich jetzt aber wieder auf dem Wege der Besserung.

Da kamen die guten Wünsche seiner Familie, der Freunde und Bekannten und der Feuerwehr gerade recht.
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