20.12.2017 - 20:00 Uhr
PressathOberpfalz

Musikschule im Vierstädtedreieck gestaltet wunderschönes Adventskonzert "Verborgene Talente"

Stehende Ovationen für die Schüler der Musikschule Vierstädtedreieck: Beim Konzert in der Pressather Stadtpfarrkirche St.Georg zeigen die jungen Künstler ihre musikalische Qualität.

Das Nachwuchs-Blasorchester bei seinem ersten Auftritt: Die jüngsten Musiker in dieser Gruppe sind erst acht Jahre alt. Bild: is
von Autor ISProfil

Das Blasorchester unter der Leitung von Rene Bauer machte mit dem "Apertum" von Thiemo Kraas den Anfang: Ein hohes musikalisches Level gleich zu Beginn. Mit dem Streicher-Ensemble unter der Leitung von Elvira Epler ging es dann "klassisch" weiter. Johanna Baumann, Sarah Wolf und Christine Dötsch stimmten mit dem "Concerto A-Dur" von Vivaldi eindrucksvoll auf das Weihnachtsfest ein.

Abgelöst wurden die Streicher vom Blockflöten-Ensemble unter der Leitung von Ulrike Dziwinski. Pia Beckh, Sarina Eichler, Leona Girisch, und Sarah Waletzko spielten "La Paiz" und das Halleluja aus dem "Messias" von Händel. Anhaltender Beifall war der verdiente Lohn. Begleitet von Regina Hey am Klavier stellte Sophia Schwärzer (Querflöte) ihr großes musikalisches Talent unter Beweis. Mit dem "Andante Grazioso" von Mozart begeisterten sie die Besucher. Als talentierte Violinsolistin stellte sich Johanna Baumann vor. Am Klavier, begleitet von Karl Heinz Kuhl, spielte sie das "Bachianas Brasileiras Nr. 5 Aria" von Villa Lobos.

Weihnachtliches Flair

Auf der großen Orgelempore der Stadtpfarrkirche hatten die beiden Gitarren-Ensemble der Musikschule Platz genommen. Die Musikauswahl von Klaus Bäuerlein sorgte für weihnachtliches Flair. Leon Askar, Marcel Bouslimi, Florian Böhm, Noah Konrad, Oliver Samsonov und Jan Thumfart überzeugten mit dem "Andante Cantabile" und den Liedern "Leise rieselt der Schnee" sowie "Tochter Zion" von Händel. Das "Ensemble I" in der Besetzung Claudia Baier, Veronika Baur-Schmelcher, Ulrike Dziwinski, Kornelia Heinl, Mechthild Klausmeier, Barbara Stangl, Danila Thumfart und Gertrud Treffert überzeugte durch die Stücke "Sarabande" von Händel, dem "Al Canaveral espeso" und dem Bryan-Adams-Hit "Christmas Time". Reibungslos übernahm dann das große Blasorchester unter der Stabsführung von Rene Bauer mit dem "Caroils of British Isles". Mucksmäuschenstill wurde es, als Luisa Gradl ans Mikrofon trat. An der Orgel, begleitet von Joachim Steppert, sang sie sich mit dem Jay-Althouse-Hit "Still a Bach Christmas" in die Herzen der Zuhörer.

Danach ergriff das Volksmusik-Ensemble die Initiative. Mit den Liedern "Kommet ihr Hirten", "Stille Nacht" und "Der Engel des Herrn" trafen sie voll und ganz die weihnachtliche Stimmung der Zuhörer. Ein weiterer Höhepunkt des Konzertes war der erstmalige Auftritt des "Nachwuchs-Blasorchesters". Lehrerin Ulrike Dziwinski dirigierte das junge Ensemble in der Besetzung: Felix Böhm, Felix Fahrnbauer, Philipp Kiefer, Noah Kneidl, Lucas Lex-Izaquirre, Sophia Schwärzer und Luca Wolfram. Das Publikum konnte sich überzeugen, dass in der Musikschule gute Arbeit geleistet wird. Die jüngsten Akteure dieser Gruppe sind erst acht Jahre alt.

Seit wenigen Jahren gibt es an der Musikschule auch eine Klasse für Veeh-Harfe. "Ich steh an deiner Krippe hier", "Macht hoch die Tür" und "Es wird scho glei dumpa" hießen die Stücke, die von Margot Altmann, Hildegard Hofmann, Gudrun Klösel, Veronika König, Irmgard Lingl, Elisabeth Österreicher, Rita Paulus, Gerda Rupprecht und Gunda Völkl gekonnt vorgetragen wurden. Das "Gmünder Klarinetten-Ensemble" unter der Leitung von Johanna Rubenbauer gefiel mit einer "Adventweise" und dem Pongauer Walzer "Fürs Gmüat". Ann Kathrin Burger und Felix Walberer zeigten hier ihr großes musikalisches Talent.

Stimmungsvolles Ende

Stella Verona Ullrich, begleitet von Schulleiter Joachim Steppert, sang danach "O Holy Night". Mit ihrer hellen, klaren Stimme füllte sie das Gotteshaus bis in den letzten Winkel aus. Dem Blasorchester blieb es vorbehalten, mit dem Stück "A Gospel Christmas" von Stephen Bulla das Konzert stimmungsvoll zu beenden.

Vor dem gemeinsam gesungenen "Macht hoch die Tür" bedankte sich Steppert bei allen Teilnehmern und Lehrkräften sowie bei Pfarrer Edmund Prechtl für die Überlassung der Kirche. Bürgermeister Werner Walberer zeigte sich zufrieden damit, dass die zehn Gemeinden des westlichen Landkreises die Trägerschaft für die Musikschule übernommen hatten. "Hier kommen verborgene Talente zu Tage", resümierte eine Besucherin und traf damit ins Schwarze.

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