15.02.2018 - 20:00 Uhr
Pressath

Politischer Aschermittwoch der Pressather CSU Max Schwärzer: Ordnung durch Abriss

Da war der Pressather CSU-Ortsvorsitzende Andreas Reindl mehr als erstaunt, als er die Aschermittwochkundgebung in der Gastwirtschaft Weyh eröffnete. Der Saal war proppenvoll, es mussten sogar noch Stühle herangeschafft werden, damit alle einen Sitzplatz fanden.

Die Plätze in der Gastwirtschaft Weyh reichten beim Politischen Aschermittwoch der CSU kaum aus, es mussten sogar noch Stühle in den Saal gebracht werden. Bild: is
von Autor ISProfil

Neben vielen Parteimitgliedern aus Pressath, Eschenbach und Grafenwöhr konnte Reindl MdL Tobias Reiß, die Landtagskandidatin Tanja Renner (Schlammersdorf) und den Bezirkstagskandidaten Matthias Grundler (Falkenberg) begrüßen.

Zunächst stellte Pressaths zweiter Bürgermeister Max Schwärzer die Arbeit der CSU-Stadtratsfraktion in den vergangenen Monaten vor. So sei auf deren Initiative die Asphaltierung der Zufahrtsstraße "Im Bändel" erfolgt. "Damit konnte der letzte innerörtliche Feldweg beseitigt werden", meinte er. In Bezug auf die Ausweisung von Bauland sei die Stadt im Bereich der Verlängerung der Wiedenhofstraße nun einen Schritt weiter gekommen.

Voraussichtlich könne noch heuer mit der Erschließung des Gebietes begonnen werden. "Der Bedarf für weitere Bauplätze ist auf jeden Fall gegeben", betonte der Redner. Als Erfolg wertete er auch die Fortführung der Altstadtsanierung, die Erweiterung des Betreuungsangebotes für Kinder im Kindergarten und in der offenen Ganztagsschule.

Als positiv bewertete er auch den Neubau der Gemeindeverbindungsstraße nach Pfaffenreuth, ohne dabei zu vergessen, die "Einhausung" durch Leitplanken als völlig überzogen zu verurteilen. Auf einem guten Weg sei die Innensanierung der Grund- und Mittelschule hinsichtlich des Brandschutz- und Sicherheitskonzeptes sowie der Barrierefreiheit. Ein Umdenken sollte in Bezug auf die leerstehenden Gebäude in der Altstadt stattfinden. "Da muss einfach auch einmal ein Gebäude abgerissen werden, um für Ordnung zu sorgen", schlug Schwärzer vor. Weiter sprach er die Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung und die Verbesserung der Parkplatzsituation im Bereich des Kindergartens an.

Zum Schluss seiner Ausführungen konnte er sich einen Seitenhieb auf die große Politik nicht verkneifen, als er meinte: "In der CDU regiert die Oma." Deshalb sei es notwendig, dass mit dem neuen Ministerpräsidenten Markus Söder wieder frischer Wind in die Union herrscht. MdL Tobias Reiß, der direkt von der Kundgebung der CSU in Passau nach Pressath kam, richtete lobende Worte an die CSU Pressath, die mit Akribie und professioneller Arbeit die Stadt voranbringt. "Hier wird nicht gepoltert, sondern gute Arbeit geleistet", betonte er. Dies treffe vor allem beim Einsatz um die Firma Lippert zu. Eingehend auf das geplante Gemeinschaftshaus in Dießfurt und den Neubau eines Feuerwehrhauses versprach Reiß seine Unterstützung bei der Bewältigung der Probleme.

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