Polizei sucht Zeugen aus Pressath
Vom Schmierfink weiter keine Spur

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Pressath
15.03.2018
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"An alle Freidenker tut mir nach!" prangt nach wie vor in grünen krakeligen Graffiti-Lettern auf dem Sandsteinsockel des Pressather Rathauses. Die Polizei hatte vor rund einer Woche erneut einen Zeugenaufruf gestartet, um den Schmierfink zu ermitteln, der in der Nacht von Samstag, 17. Februar, auf Sonntag, 18. Februar, mehrere öffentliche Gebäude in Pressath mit Parolen besprüht hatte.

"Im Moment gibt es leider keine Veränderung", bedauert Albert Brück am Mittwoch auf Nachfrage. Niemand hat sich bei der Polizei in diesem Fall gemeldet, berichtet der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberpfalz. Die Beamten haben aber weiterhin die Hoffnung, den Täter zu fassen. Abwarten laute die Devise: "Die Erfahrung zeigt immer wieder, dass solche Dinge länger brauchen." Oft seien Mitwisser erst nach einiger Zeit bereit, zu plaudern.

Die Beamten hoffen vor allem, dass sich jemand an ein Gespräch erinnert, in dem das eher ungewöhnliche Wort "Freidenker" fiel. Dieses könnte zum Täter führen. Die Stadt Pressath hat für die Ergreifung des Graffiti-Sprayers 2000 Euro ausgelobt. Hinweise zu dem Fall nimmt die Kripo Weiden gerne unter Telefon 0961/401291 entgegen. Bild: Polizei
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