22.03.2018 - 17:02 Uhr
Pressath

Pressather Frauen Union beim Ausbuttern im Altenheim St. Josef Mancher Anfang ist leicht

"Aller Anfang ist schwer", dieses Sprichwort trifft auf vieles zu. Doch manchmal ist es genau umgekehrt. Das zeigte sich beim Ausbuttern im Altenheim St. Josef. Zuerst ist es ziemlich leicht, im Fass die Milch zu schlagen. Doch umso mehr Butter sich bildet, desto schwerer geht es. Deshalb ist hier Teamarbeit bei den Heimbewohnern gefragt. Alfons Wöhrl, der am selben Tag auch seinen 81. Geburtstag feierte, war einer der fleißigsten Helfer am Butterfass. "Da kann ich dann gleich mit frischer Buttermilch auf meine Gesundheit anstoßen", freute er sich.

Die Abordnung der Frauen Union mit stellvertretendem Heimleiter Christian Fuchs (hinten) und Geburtstagskind Alfons Wöhrl (vorne). Bild: is
von Autor ISProfil

Bereits seit 1981 ist es üblich, dass eine Abordnung der Pressather Frauen Union (FU) in der Fastenzeit das Heim besucht, um den Bewohnern ein paar schöne Stunden zu bescheren. Diese Tradition wurde durch die damaligen Vorsitzenden um Johanna Wischer ins Leben gerufen. Einer der Grundgedanken war, bei den Heimbewohnern die Erinnerung an vergangene Zeiten zu wecken. Stellvertretender Heimleiter Christian Fuchs hieß die Frauen willkommen und bedankte sich im Namen der Heimbewohner für den Besuch und die Speisen. Die stellvertretende Ortsvorsitzende Stefanie Dippl betonte, dass es den Mitgliedern viel Spaß mache, Zeit mit den Senioren zu verbringen.

Mit großem Appetit wurden die frische Butter, selbstgemachte Buttermilch, Bauernbrot, "Stinkerkäse" und Erdäpfel verzehrt. Zum Erfolg des Ausbutterns trug auch das Akkordeon-Ensemble in der Besetzung Bernhard Kneidl, Christine Dötsch, Anita Gebhard und Birgit Hecht bei. Es stimmte flotte Lieder an und animierte zum Mitsingen.

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