14.02.2018 - 20:00 Uhr
Pressath

Pressather Kirchenchor ehrt langjährige Mitglieder Hoffen auf junge Stimmen

Hintergrund

Urkunden für 720 Sanges-Jahre

In der Jahresversammlung des Pressather Kirchenchors wurden geehrt:

für 20 Jahre Chorzugehörigkeit: Elisabeth Plößner, Christa Seifert, Hans Völkl;

für 22 Jahre : Juliane Severin, Hildegard Spiegel, Agnes Spitaler, Jolante Waldmann, Berta Zwerenz;

für 25 Jahre : Edith Deglmann, Anni Dorner, Charlotte Hautmann-Schäffler, Sonja Hösl, Marianne Kormann, Edeltraud Zwerenz;

für 30 Jahre : Franz Burkhard, Heribert Ficker;

für 35 Jahre : Michael Altmann, Kurt Wenkmann;

für 40 Jahre : Resi Merkl;

für 46 Jahre : Gunda Altmann;

für 57 Jahre : Siegfried Rupprecht;

für 60 Jahre : Rolf Kühnelt;

für 67 Jahre : Günther Hösl.

Die für 25 und mehr aktive Jahre Geehrten erhielten eine von Bischof Rudolf Voderholzer unterzeichnete "Bischofsurkunde", für 20 oder 22 Jahre gab es eine "Pfarreiurkunde". (bjp)

Sie könnten auch die "Getreuen von Sankt Georg" heißen: Ehrenurkunden für 720 Jahre Treue zum "gesungenen Lob Gottes" empfingen 23 Sänger beim Jahrestreffen des Pressather Kirchenchors im Gasthof Heining.

Auf seine treuen Sänger kann sich Kirchenchorleiter Günther Hösl (Dritter von links) verlassen: Für jahrzehntelange Treue wurden beim Jahrestreffen im Gasthof Heining 23 Mitglieder geehrt. Bild: bjp
von Bernhard PiegsaProfil

Über deren Disziplin, Pünktlichkeit und Liebe zur "süßen Musica" freute sich Chorleiter Günther Hösl, der selbst seit seinem neunten Lebensjahr aktiver Sänger ist: Damals knüpfte er im Chor der Weidener Herz-Jesu-Gemeinde seine lebenslange "Liebschaft" zur Chormusik.

Dass der traditionsreiche Kirchenchor bestens aufgestellt ist, bewies er mit spontanen Gesangsvorträgen, darunter "Wenn ich ein Glöcklein wär" des Regensburger Domkapellmeisters Franz Xaver Engelhart. Doch hofft Hösl auch auf "frischen Wind" für seinen Singkreis: "Unsere gute Gemeinschaft ist ja der beste Beweis dafür, dass Musik Herz und Seele jung erhält. Neue Stimmen sind bei uns immer willkommen, und bestimmt finden sich noch Frauen und Männer mit Liebe zur Musik, die sich uns anschließen wollen."

Respekt "für die hier versammelten Jahrhunderte aktiver Kirchenchormusikpflege" bekundete auch Stadtpfarrer Edmund Prechtl. Es sei bewundernswert, dass die Sänger die Zeit, die sie zum Lernen, Proben und Darbieten ihrer Lieder drangäben, als Selbstverständlichkeit nähmen: "Ihr habt große Freude daran, aber selbstverständlich ist all eure Arbeit dennoch nicht, und sie verdient ein herzliches Vergelt's Gott." Hintergrund

Unsere gute Gemeinschaft ist ja der beste Beweis dafür, dass Musik Herz und Seele jung erhält.Günther Hösl

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