Pressather Stadträte verschieben Entscheidung
Sirenen-Standort umstritten

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Pressath
04.04.2018
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Noch keine Entscheidung traf der Bauausschuss des Stadtrats in seiner Märzsitzung über eine neuerliche Versetzung der Döllnitzer Sirene. Das Gremium war sich einig, dass vor einer kostspieligen Neuplatzierung des Masten weitere Untersuchungen und Gespräche vonnöten seien.

Die Diskussion über den vor zwei Jahren gewählten Standort hatte ein im Dezember an Bürgermeister und Stadtrat gerichteter Brief einer Döllnitzer Familie ausgelöst. Diese hatte beklagt, dass das "29 Meter von unserem Schlafzimmer entfernte" Warngerät vor allem die Kinder psychisch belaste, zumal "kaum eine Woche" ohne Alarm vergehe.

Letzteres konnte Bürgermeister Werner Walberer so nicht bestätigen: "Laut Rettungsleitstelle Weiden hat es seit Anfang 2017 außer den monatlichen Sirenenproben 13 Alarme gegeben, davon drei zu nächtlicher Zeit."

Von weiteren Beschwerden aus dem Kreis der Ortsbürger sei weder der Stadtverwaltung noch der zuständigen Feuerwehr Riggau etwas bekannt geworden, vermerkte Walberer: "Die vorliegende Beschwerde ist die einzige." Eine Versetzung der Sirene würde etwa 5 500 Euro kosten, zudem müsse die Eignung eines ins Auge gefassten, etwa 400 Meter vom südwestlichen Ortsrand entfernten neuen Standorts zwischen Heidweg und Solarpark eingehend geprüft werden, zumal die Sirene in Döllnitz und Altendorf gut vernehmbar sein müsse. Der Ausschuss folgte einem Vorschlag Norbert Höfers, die Entscheidung zurückzustellen.
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