11.10.2017 - 15:38 Uhr
PüchersreuthOberpfalz

Bauboom hält an Für Straßenschäden haften

Im Gemeindebereich wird weiterhin gebaut. Für die positiven Entscheidungen auch bei entsprechenden Voranfragen, stellen die Gemeinderäte einige Bedingungen.

von Werner ArnoldProfil

Am Ortsrand von Rotzendorf wollen Karin Leipold und Stefan Reber ein Einfamilienhaus errichten. Vom Landratsamt kam der Rat, eine Bauvoranfrage an die Gemeinde zu stellen. Bürgermeister Rudolf Schopper führte aus, das die Bauwilligen die Abwassersituation sicherstellen müssen. Außerdem müssen sie die Anschlüsse für Trinkwasser und Kanal bezahlen.

Nach Information eines Gemeinderates, läuft über das Grundstück die Hauptleitung der Steinwaldgruppe. Mit diesen Zusatzvermerken versehen, sieht das Gremium keine Hinderungsgründe für das Vorhaben.

Aus Botzersreuth hatte Marco Neidhardt eine Bauvoranfrage gestellt. Hier betonte Bürgermeister Schopper, das er mit seinem Wunsch, das Ortsbild in die Länge ziehen würde. Selbst die vorgesehene Ausfahrt aus dem Grundstück sei nicht ideal. Auch hier muss der Bauherr Trink- und Abwasser auf seine Kosten errichten. Zudem legen sie dem Bauwilligen nahe, nach einem alternativen Standort zu suchen. Grundsätzlich wurde die Anfrage befürwortet.

Nun reichten Katharina und Christina Fritsch ihren fertigen Bauplan nach einer Voranfrage ein. Sie wollen in Mitteldorf ein Einfamilienhaus bauen. Der Gemeinderat zeigte sich dem Projekt gegenüber aufgeschlossen. Sie müssen selbst die Kosten für Trink- und Abwasser übernehmen. Außerdem müssen sie für Schäden an der Straße bis fünf Jahre nach Fertigstellung haften.

Ein Einfamilienhaus im Gebiet "Brunnenpaint/Am Gries" können Yvonne und Markus Trottmann errichten. Positiv verläuft der Verkauf der Grundstücke in beiden Baugebieten. In Püchersreuth seien 13 Grundstück, in Ilsenbach vier veräußert. Reserviert sind für Ilsenbach eine und Püchersreuth fünf Parzellen.

In das Gemeindehaus in Wurz, zieht die "Eltern-Kind-Gruppe" des Kindergartens um. Doch im sogenannten Musikzimmer müssen einige Arbeiten erledigt werden. Das macht der Elternbeirat. Die Gemeinde zahlt das Material in Höhe von 1300 Euro für Fußboden und Decken. Die Firma Stich aus Floß liefert 200 Grenzsteine zu 1166 Euro.

Genehmigt wurde für den Spielplatz in Ilsenbach eine Kletteranlage sowie eine Metallseilbahn für insgesamt 6522,71 Euro. Die Dorfgemeinschaft stellt die Geräte auf.

Fertiggestellt wurde der Wasseranschluss für Ilsenbach, informierte Schopper. Vor gut einem Jahr gab es an der Staatsstraße einen Wasserrohrbruch, kurz nach dem Übergabeschacht der Steinwaldgruppe. Die Arbeiten dauerten sechs Tage, der Durchlass wurde wiederverwendet. Allerdings habe man ein Schutzrohr eingeschoben.

"Was machen wir mit dem Raum der Raiffeisenbank?" Am 18. Dezember öffnet die Bank ihn zum letzten Mal. Der Bürgermeister ist für Ideen offen. Maria Sauer schlug vor, das gemeindliche Geschirr zu lagern und einen Fahnenschrank aufzustellen. Lothar Löw war davon nicht begeistert. Einen Laptop für die Schule zu leasen sei zu teuer, antwortete der Rathauschef auf eine Frage von Sauer. Er warte noch auf ein schriftliches Angebot.

Sauer setzte sich für Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung auf der Ortsstraße von Plößberg kommend bis zur Störnsteiner Straße ein. "Nächste Woche wird das mobile Messgerät aufgestellt", sagte Schopper. "Wir warten dessen Aufzeichnungen ab."

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