09.04.2018 - 20:00 Uhr
PullenreuthOberpfalz

Förderverein Trevesen Vereine brauchen das Haus

Vor zahlreichen Mitgliedern gab Eva-Maria Panzer einen Rückblick auf das vergangene Geschäftsjahr des Fördervereins Trevesen. Die Bilanz kann sich absolut sehen lassen.

Bürgermeister Hubert Kraus (rechts) lobte die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit dem Förderverein und wünschte sich, dass es auch in Zukunft so weitergehen möge. Bild: twg
von Autor TWGProfil

Trevesen. Der Verein zählt zurzeit 64 Mitglieder. Im vergangenen Jahr konnten zwei Neuaufnahmen verzeichnet werden, leider aber auch ein Todesfall. Zu diesem Anlass erhoben sich die anwesenden Mitglieder und legten eine Schweigeminute ein für Gründungsmitglied Jürgen Bäuml, von dem man im September 2017 Abschied nehmen musste und der für den Förderverein Trevesen enorm viel geleistet hatte.

Die Vorsitzende berichtete über sechs Vorstandschaftssitzungen und vier runde Geburtstage. Eine Belehrung über das Infektionsschutzgesetz wurde durch das Gesundheitsamt ausgeführt. Zu den Veranstaltungen des Fördervereins zählten die Maifeier, das Bürgerfest, das Ausrichten des traditionellen Wendelinfests und der Kirchweihmontag.

Auch über die verschiedenen Nutzungen durch die Ortsvereine informierte Panzer: Muttertagsfeier, Weihnachtsfeiern, Christbaumverlosung, Vereinsfeste, Faschingsfeiern und alle sportlichen Aktivitäten. Außerdem wurden Geburtstage, eine LAN-Party, eine Silvesterfeier, eine Bürgerversammlung und Leichenschmaus abgehalten. Auch die Kommunionkinder, die Kirchenverwaltung, der Pfarrgemeinderat und die Gemeinderäte aus Trevesen, trafen sich im Haus der Vereine. "Der Frühschoppen ist die wichtigste Einnahmequelle", sagte die Vorsitzende und war erfreut, dass sich hier wieder neue Mitglieder zur Verfügung stellten, um am Sonntag auszuschenken. Zu den Renovierungsarbeiten zählte Eva-Maria Panzer das Streichen des Getränkelagers und des Saals. Neue Rollos und Regale wurden angeschafft und neue Vorhänge in Saal und Flur aufgehängt, welche Rita Bäuml unentgeltlich nähte.

Eine Spende habe man von der Raiffeisenbank Neusorg erhalten, diese soll in die Anschaffung einer neuen Heizung fließen. Zum Schluss ihres Rechenschaftsberichts dankte die Vorsitzende allen Helfern, die immer dazu bereit waren und sind, im und rund um das Haus der Vereine die anfallenden Arbeiten zu erledigen. Kassier Franz Weiß gab einen ausführlichen Einblick in die Finanzgeschäfte des Fördervereins und verwies auf einen Gewinn im vergangenen Geschäftsjahr. Leider schlagen die Ausgaben für die enormen Stromkosten für die veraltete Heizung gewaltig zu Buche.

Bei Wünsche und Anträge ergriff Bürgermeister Hubert Kraus das Wort. Er verwies auf eine Versammlung in nächster Zeit, bei der man von einem Bautechniker Vorschläge bekomme, welche Möglichkeiten es bezüglich der Renovierung des Vereinsheims in Trevesen gäbe. Dazu lud er die Vorstände der Ortsvereine ein und wies bereits vorab darauf hin, dass jeder Verein Eigenleistungen erbringen müsste. "Aber da mache ich mir bei euch keine Sorgen." Er wünschte sich, dass die Zusammenarbeit auch in den nächsten Jahren so hervorragend funktioniere. Johannes Bamberger äußerte den Wunsch, eine Chronik über das Zeitgeschehen des damaligen Schulhauses und jetzigen Hauses der Vereine anfertigen zu lassen. Gemeinderat Hans Wopperer berichtete von dem Unrecht, dass den Bürgern von Trevesen damals angetan wurde. Sie mussten das alte Schulhaus von der Gemeinde kaufen, sonst wären sie mit leeren Händen dagestanden. Nun könne man einiges wieder gut machen, in dem man den Trevesenern diese Last von den Schultern nimmt und die Vereine nur noch für den Unterhalt aufkommen müssten, wie es in Lochau der Fall ist. Bürgermeister Kraus sagte, er stehe hinter jeder Entscheidung, die hier gefällt wird, "denn die Vereine brauchen dieses Haus".

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