29.05.2017 - 16:40 Uhr
PullenreuthOberpfalz

Zwei Tage Bürgerfest Sonne lacht, Travesen strahlt

Der kleine Ort Trevesen war dank des Bürgerfests zwei Tage lang der Mittelpunkt der Gemeinde Pullenreuth. Die Organisatoren hatten eine großartige Veranstaltung auf die Beine gestellt.

Links: Die Steinwaldmusikanten unter Leitung von Johannes Hecht unterhielten mit schmissiger Blasmusik. Rechts: Geschminkt werden macht Spaß.
von Autor TWGProfil

Trevesen. Dem Traumwetter und der perfekten Zusammenarbeit der Vereine aus Trevesen, Pullenreuth, Lochau und Pilgramsreuth, war es zu verdanken, dass das Bürgerfest der Gemeinde, das erstmals 1998 in Pullenreuth und 2002 in Lochau gefeiert wurde, nun nach langjähriger Pause wieder stattfinden konnte - auf Initiative von Bürgermeister Hubert Kraus, dem der Zusammenhalt aller Vereine in der Kommune sehr am Herzen liegt. Der Rathauschef gab am Samstagabend den Startschuss für den Termin, der sich in regelmäßigen Anständen in den einzelnen Gemeindeteilen wiederholen soll. Für beste Unterhaltung sorgte das Duo "W. Schulz" aus Wunsiedel, das mit Gitarre und Keyboard wunderbare Oldies zum Besten gab, bei denen sich der eine oder andere auf die Tanzfläche ziehen ließ.

Die Weinlaube des Obst- und Gartenbauvereins Trevesen, deren Eingang mit alten Balken wunderschön dekoriert war, lud die Gäste zum Verweilen bei rotem und weißem Rebensaft ein. Auch für gutes Essen war gesorgt. Die Vereine aus Pullenreuth grillten Steaks, Bauch und Bratwürste, die Dorfgemeinschaft Lochau verkaufte Burger und bei der Soldaten- und Reservistenkameradschaft Trevesen konnte man sich Käse mit Breze, Fisch- und Lachssemmeln schmecken lassen. Zoigl und Weizen gab es beim Obst- und Gartenbauverein und der Soldaten- und Reservistenkameradschaft.

Strahlender Sonnenschein

Auch der zweite Tag des Bürgerfestes der Gemeinde Pullenreuth, der Sonntag, war von herrlichem Sonnenschein begleitet. Bereits am frühen Morgen wurde ein Gottesdienst in der Filialkirche gefeiert, bei dem Pfarrer Josef Waleszczuk in seiner Predigt auf den Psalm 27 einging, "Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten."

In der heutigen Zeit des Terrors sei es besonders wichtig, den Zusammenhalt zu fördern. Er betete auch für die Gemeinde und für alle Teile der Pfarrei. Der Gesangsverein Pullenreuth und der Männergesangs- verein Lochau gestalteten die Messe mit eindrucksvollen Gesängen. Zum Schluss stimmten alle in "Großer Gott, wir loben dich" ein.

Im Anschluss folgte der Weißwurstfrühschoppen auf dem Festgelände, bei dem die Steinwaldmusikanten Pullenreuth unter der Leitung von Johannes Hecht mit ihrer unvergleichbaren Blasmusik unterhielten. Zum Mittagessen wurden allerhand kulinarische Köstlichkeiten an geboten. Zu den bereits am Samstagabend bereitgestellten Leckereien, kam am Sonntagmittag der Wildschweinbraten von der Metzgerei Grünbauer aus Erbendorf dazu. Der OGV Trevesen bot dazu noch Leberknödel-, Gyros- und Bärlauchcreme-Suppe an.

Höhepunkt: Entenrennen

Den Ausschank von kühlen Getränken für die beiden Tage des Festbetriebs übernahm die Feuerwehr Trevesen. Der Sportverein Trevesen und der Jugendgemeinderat stellten die Bedienungen. Kaffee und Kuchen bot der Frauenbund Trevesen mit dem Mütterverein Pullenreuth an. Dank der Kuchen- und Tortenspenden aus der ganzen Gemeinde, konnte ein herrliches Kuchenbuffett bereitgestellt werden.

Am Nachmittag wurde das Fest den kleinsten Besuchern gerecht, vom Karussell und der Hüpfburg, um die sich der SV Trevesen kümmerte, über die "Zauberer Flusi und Fusel", Kinderschminken, Basteln, Wasserwurfmaschine und Luftballontiere bis hin zu den Süßigkeitsständen mit Gummibären, gebrannten Mandeln und Popcorn.

Das absolute Highlight des Nachmittags war das von der Steinwaldia Pullenreuth organisierte Entenrennen auf der Fichtelnaab. Die Initiatoren hatten am Samstagabend und am Sonntag 170 Plastikenten verkauft, die dann vom zweiten Vorsitzenden Thomas Lippert auf das Startzeichen des Bürgermeisters ins Wasser gesetzt wurden. Die Festbesucher konnten an der Naab entlang das Rennen beobachten und jeder einzelne fieberte mit, dass sein Tierchen das Erste sein sollte.

Den großzügigen Spenden von Firmen aus der Gemeinde und auch von Privatpersonen war es zu verdanken, dass 47 Preise übergeben wurden. Den ersten Platz belegte die Ente von Rainer Wegmann aus Trevesen, der sich über einen Schwingstab im Wert von 150 Euro freuen konnte.

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