07.08.2017 - 20:00 Uhr
PullenreuthOberpfalz

Bauausschuss unterwegs Schnelle Lösungen

Bürgermeister Hubert Kraus und die Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses von Pullenreuth, hatten sich viel vorgenommen. Fünf Ortstermine standen auf ihrer Liste, und es kamen noch zwei weitere hinzu.

Auch von den Fortschritten der Straßenbaumaßnahme nach Neuhof machten sich die Gemeinderäte ein genaues Bild. Bild: twg (3)
von Autor TWGProfil

Zu Beginn trafen sich die Gemeinderäte am Anwesen Gärtner in Pullenreuth, Pfarranger 1. Der Weg hinab zum Friedhof wird bei starken Regenfällen immer wieder ausgespült. Bürgermeister Kraus sprach von einem unhaltbaren Zustand, der Bauhof müsse bei starken Regengüssen immer wieder hier tätig werden. Es stelle auch eine Gefahr dar für die Trauergäste bei Beerdigungen, da der Weg durch die Ausschwemmungen sehr uneben ist. Die Bauausschussmitglieder beschlossen einstimmig, eine Tragschicht Asphalt aufbringen zu lassen mit einem leichten Rinneneffekt, indem man den Weg in der Mitte leicht kippt. Einig war man sich auch, dass dies heuer noch erledigt werden muss.

Zum Zweiten besichtigten die Räte die Straße nach Lochau im Bereich des Feuerwehrgerätehauses Pullenreuth. Hier war bereits in der letzten Sitzung beschlossen worden, dass der rechte Straßenrand mit Rasengitter versehen wird, da man hier bei Gegenverkehr durch landwirtschaftliche Gerätschaften ausweichen muss und hierbei dann der Streifen immer wieder kaputt gefahren wird.

Die Mitglieder des Bau- und Umweltauschusses, besichtigten im Rahmen ihrer öffentlichen Sitzung, den Fortschritt der Baumassnahme an der Straße nach Neuhof. Hier wurde die erste Tragschicht aufgebracht und Ende August folgt die zweite. Die Gemeinderäte machten sich hier ein Bild von den Teerarbeiten. Da man sich nun bereits in der Nähe von Lochau aufhielt, wollte Gemeinderat Siegfried Sirtl die Kollegen auf den schlechten Zustand des Feldwegs zum Dorfhaus hinweisen.

Vor Ort schauten sich die Räte diesen an, kamen aber zum Entschluss, dass die Gemeinde hier nicht tätig werden könne, da es viele solcher Wege gebe. Es handle sich hierbei um einen öffentlichen Feld- und Waldweg. Hier solle man bei den Landwirten nachfragen, die über brauchbare Gerätschaften verfügen, damit der Weg wieder in einen besseren Zustand versetzt wird. Eventuell könne man im Rahmen der Dorferneuerung diese Zufahrt aufnehmen.

Strom für Festplatz

Im Ortsteil Trevesen besichtigten die Räte den Festplatz auf dem Dorfanger. Hier ging es um einen Stromanschluss. Bei den bisherigen Feierlichkeiten gab es laut Bürgermeister Kraus immer abenteuerliche Konstruktionen, die vom Feuerwehrhaus aus gebastelt wurden. Jürgen Prischenk war für die Vereine vor Ort und informierte über die gewünschten Anschlüsse. Zum einen brauchen die Vereine einen Stromzählerkasten in der Nähe des Carports der Feuerwehr, schließlich wäre ein zweiter Verteilerkasten im hinteren Bereich des Festplatzes von großem Vorteil, damit die Kabel nicht über den ganzen Anger gespannt werden müssen. Dieser zweite Kasten wäre mit einem Mehraufwand von 940 Euro verbunden. Ohne Gegenstimme wurde der Stromanschluss beschlossen.

Der vierte Punkt auf der Tagesordnung, war die Besichtigung der Straße zum Sportplatz in Trevesen. Hierbei ging es wieder um das Problem, dass der Weg bei starken Regenfällen ausgespült wird, da das Wasser ungebremst von den Äckern nach unten rast. Hier kamen die Gemeinderäte ebenfalls zu dem einstimmigen Beschluss, dass in den Weg zwei oder drei Eisenschienen eingebracht werden und ein Stück mit einer Asphaltschicht versehen wird. Der Weg wird nach unten verzogen, damit das Wasser in den bereits vorhandenen Schacht laufen kann.

Die Ortsstraße vom Anwesen Trevesen 120a bis 126 wird bei starken Regenfällen ausgeschwemmt. Bürgermeister Kraus wird sich mit einem erfahrenen Wegebauer in Verbindung setzen um eine geeignete Lösung zu finden. Diese werde dann im Gemeinderat oder Bauausschuss zur Vorlage kommen.

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