21.11.2017 - 20:00 Uhr
PullenreuthOberpfalz

Bürgerversammlung in Trevesen Dorferneuerung kommt 2019

Brückenbau, Defibrilator, Dorferneuerung und das Haus der Vereine sind Thema bei der Bürgerversammlung in Trevesen. Dafür reist auch die Baurätin vom Amt für ländliche Entwicklung an.

Huberta Bock vom Amt für Ländliche Entwicklung bei der Bürgerversammlung. Bild: twg
von Autor TWGProfil

Trevesen. Im Anschluss an die allgemeinen Informationen über die Gemeinde ging Bürgermeister Hubert Kraus auf geplante Maßnahmen ein. So soll das Brückengeländer in der Ortsmitte von Trevesen saniert und auch die Brücke in Kronau soll erneuert werden. Die Umbauarbeiten sowie die Umzugsarbeiten des Bauhofes ins neue Gebäude, sind fast abgeschlossen. Kraus lobte die Feuerwehren der Gemeinde bezüglich der Anschaffung des Defibrilators, welcher in Lochau bereits ein Leben retten konnte. Auch die Gemeinde hat kräftig in die Feuerwehren investiert, mit neuen Fahrzeugen für Trevesen und Pilgramsreuth, auch Pullenreuth wird ein Neues bekommen. Über die neuen Mitglieder des Jugendgemeinderates zeigte sich Bürgermeister Kraus erfreut, sie seien die Gemeinderäte von morgen.

Dann übergab er an die Bürger und bat um Fragen oder Wünsche. Hans Müller fragte nach, wo denn der Defibrilator untergebracht ist und wie man ihn im Ernstfall anwenden kann. Dieser sei in den Feuerwehrautos untergebracht im Notfall helfe es, die 112 anzurufen, dann wäre in fünf Minuten Hilfe vor Ort. Der Kommandant der Feuerwehr Trevesen, Markus Müller, verwies auf die Einweisung des Defibrilators am 24. November um 19.30 Uhr im Feuerwehrhaus Trevesen, zu der jeder eingeladen sei. Rainer Wegmann beklagte den schlechten Zustand des Gehwegs an der Staatsstraße durch Trevesen. Dieser sei so gut wie nicht mehr vorhanden und zugewachsen. Der Bürgermeister sagte, dass dieser Zustand wirklich nicht tragbar sei und die Gemeinde dies wohl selbst in die Hand nehmen müsse. Es gelte, eine Lösung zu finden, um das "Neubaugebiet" mit der Dorfmitte zu verbinden. Auch sei eine Gefährdung der Fußgänger durch die vielen Lkw gegeben. Gemeinderat Hans Wopperer riet, die Maßnahme mit der Dorferneuerung anzugehen, da eine Umlage der Kosten auf die Anlieger nicht möglich sei.

Martin Lorenz berichtete über Anrufe der Telekom, dass das Mobilfunknetz der Gemeinde ausgebaut werden soll und man einen Wechsel des Anbieters anstreben sollte. Hierzu wusste Bürgermeister Kraus nichts und riet, solche Anrufe nicht anzunehmen. Ewald Panzer wies auf die Probleme an der Bushaltestelle für die Grundschule an der Staatsstraße hin. Der zu schnelle Verkehr durch Trevesen sei eine Gefahr für kleine Kinder. Laut Kraus soll eine Messanalyse angestrebt werden.

Zum Ende übernahm Huberta Bock, Baurätin vom Amt für ländliche Entwicklung. Sie gab einen Einblick in die Ziele der Dorferneuerung. Sie soll die Lebensverhältnisse in den Dörfern verbessern und die ländlichen Räume stärken.

Ziel ist es, dass die jungen Leute in den Dörfern wohnhaft bleiben. Trevesen wird im Jahr 2019 in die Dorferneuerung aufgenommen. Es müsse noch entschieden werden, ob es mit der sogenannten "Einfachen Dorferneuerung" ohne öffentlich-rechtliche Regelungen durchgeführt werden soll. Aktive Bürgerbeteiligung und Bürgermitwirkung ist hier Voraussetzung, "ohne Bürgerinitiative, keine Dorferneuerung", sagte Bock.

Sie referierte über die Art, den Umfang und die Höhe der Förderung und erläuterte den zeitlichen Ablauf der Dorferneuerung. Sinn und Zweck wird sein, Trevesen so beizubehalten, wie es ist, aber es auch zu verschönern und zu erneuern. Die größte Herausforderung hierbei wird wohl das Haus der Vereine werden, denn es bestehe die Möglichkeit, dieses abzureißen und neu aufzubauen. Im Gegenzug stehe auch einer Sanierung nichts im Wege. Man müsse herausfinden, was hierbei sinnvoller erscheint, hinsichtlich der Räumlichkeiten und der Fördermittel.

Bürgermeister Kraus bedankte sich bei Bock für ihre Ausführungen und informierte, dass Anfang 2018 eine Mitgliederversammlung des Fördervereins Trevesen einberufen wird, um über die Zukunft des Dorfhauses abzustimmen.

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