Gemeinderar Pullenreuth
Neues bei Wasser und Friedhof

Politik
Pullenreuth
23.12.2016
46
0

Außer vieler Dankesreden und Auszeichnungen (wir berichteten) gab es bei der Gemeinderatssitzung auch "richtige" Kommunalpolitik. Neben WLAN-Hotspots beschäftigte sich die Räte mit den Gebührenordnungen für die Wasserversorgung und den Friedhof. Und auch E-Mobilität war Thema.

Der Freistaat hat ein Förderprogramm für die Installierung von WLAN-Hotspots aufgelegt. Je Hotspot wäre eine Installationsförderung von 2500 Euro vorgesehen, maximal werden zwei Hotspots gefördert. Die Installationskosten decken sich mit der Fördersumme. Die monatlichen Betriebskosten je Hotspot von mindestens 23,09 Euro (in Gebäuden) und 30,17 Euro (im Freien) müsste die Gemeinde tragen. Dazu kommen Kosten für den Internetanschluss. Die Gemeinderäte waren sich einig, dass es keinen Bedarf in der Gemeinde gibt.

Die Entscheidung zur " Verbesserung und Erneuerung der Wasserversorgungseinrichtung" fiel ebenso einstimmig. Künftig fällt bei unbebauten Grundstücken ein Viertel der Fläche als Geschossfläche an. Dies gilt auch, wenn das Grundstück mit einem Gebäude ohne Anschlussbedarf und einer Geschoßfläche von weniger fünf Prozent der Grundstücksfläche bebaut ist, es sei denn, das Gebäude ist tatsächlich an die Wasserversorgung angeschlossen. Zu möglichen Auswirkungen dieser Änderung äußerten sich die Räte nicht.

Außerdem befassten sich die Räte mit einer Gebührensatzung für den Friedhof und "die damit in Zusammenhang stehenden Amtshandlungen der Gemeinde." Diese Friedhofsgebührensatzung macht ein neues Gesetz erforderlich, das Gemeinden vorschreibt, die Gebühren direkt mit den Bestattungsunternehmen abzurechnen. Zu Auswirkungen auf die Kosten gab es keine Aussagen. Auch dieser Punkt wurde einstimmig beschlossen.

Nicht einig wurden sich die Gemeinderäte in Sachen E-Mobilität im Landkreis Tirschenreuth, an der die Gemeinde sich beteiligen könnte. In der Gemeinde gebe es wenig E-Autos. Gabi Hawranek schlug vor, sich bei der Steinwald-Allianz beim Projekt eDorf einzubringen, Markus Hecht wollte wissen, ob man später "aufspringen könnte". Bürgermeister Huber Kraus will sich diesbezüglich erkundigen, der Punkt wurde zurückgestellt. Gegen den Neubau eines Milchviehstalles von Franz Panzer in der Gemarkung Neuköslarn hatten die Räte keinerlei Einwände.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.