29.10.2017 - 20:00 Uhr
PullenreuthOberpfalz

Gemeinderat Pullenreuth Breitbandausbau in Pullenreuth

Anders zum Breitband

von Autor TWGProfil

Pullenreuth. (twg) Im Gemeinderat informierte Günther Pichlmaier vom Büro Corwese zum Thema Breitbandausbau und Fördermöglichkeiten. Er stellte die moderne Vectoring-Technologie als neue Alternative vor. Mit Vectoring kann die Übertragungsrate durch spezielle Software verdoppelt werden.

Das Büro Corwese präsentierte zwei Vorschläge, die die Pullenreuther Räte diskutierten. Gibt man heute viel Geld aus und in fünf Jahren ist alles veraltet? Werden die bestehenden Leitungen übernommen? Bürgermeister Hubert Kraus gab das Ziel für Pullenreuth vor, dass auch die noch unterversorgten Ortsteile Langentheilen, Höll, Haselbrunn, Neuköslarn bald vom Breitbandausbau profitieren.

Pichlmaier legte die Kalkulation für beide Möglichkeiten vor und sagte, dass das bisherige Förderprogramm auf 30 Mbit/s begrenzt sei. Zum neuen Förderprogramm gibt es einen Unterschied von 500 000 Euro. Zu jedem Haus müsste dafür extra ein Anschluss gegraben werden. Laut Gemeinderat Norbert Saar wären dies circa 2000 Euro für jeden Anlieger. Nach längerer Diskussion stimmten die Gemeinderäte geschlossen dafür, auf den Abruf von Fördermitteln aus dem Bundesprogramm zu verzichten. Begründet wird dies vor allem mit der Aufstockung der Fördermittel im bayerischen Breitbandprogramm um 930 000 Euro. Die verbliebenen unterversorgten Gebiete können mit Mitteln des Höfebonus ausgebaut werden. Der Kostenanteil für die Gemeinde reduziert sich dadurch um 500 000 Euro.

Vertrag mit Verwaltung

Pullenreuth. (twg) Zwei Zweckvereinbarungen mit der Verwaltungsgemeinschaft standen ebenso auf der Tagesordnung. Zum einen ging es um ein Mähgerät. Wegen des zu erwartenden Reparaturaufwandes wird eine Ersatzbeschaffung ins Auge gefasst. Die Aufteilung der Investitionssumme und des künftigen Unterhalts soll wie beim alten Mähgerät von der Verwaltungsgemeinschaft Neusorg getragen werden. Die Gemeinde Pullenreuth wird sich zunächst nicht beteiligen. Der Gemeinderat kam einstimmig zum Beschluss, die Zweckvereinbarung für das Mähgerät anzuerkennen, die der Gemeinde das Recht gibt, das neue Mähgerät gegen eine noch festzulegende Gebühr zu nutzen.

Der nächste Punkt beschäftigte sich mit einer Zweckvereinbarung zwischen den vier Gemeinden und der Verwaltungsgemeinschaft für ein Asphaltfugenvergussgerät. Hierfür ist festgelegt, dass die Wartung und Pflege sowie das Unterstellen des Gerätes vom Bauhofpersonal Pullenreuth übernommen wird.

Einwände gewürdigt

Pullenreuth. (twg) Mit Einwänden der Unteren Bauaufsichtsbehörde, bezüglich der zweiten Änderung des Bebauungsplanes "Am Kohlweg II", beschäftigten sich die Räte. Architekt Günther Lenk hat diese entsprechend eingepflegt. Das Werk wird nochmals ausgelegt.

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