21.09.2017 - 20:00 Uhr
PullenreuthOberpfalz

Ein ganz besonderer Pfarrausflug: Gläubige nehmen in Aufhausen an der ewigen Profess von ... Nonnenring als Zeichen der engen Verbundenheit

Einen beeindruckenden Tag erlebten die Gläubigen der Pfarrgemeinde - und einen Festakt, den es laut Pfarrer Josef Waleszczuk für die Pfarrei wahrscheinlich so schnell nicht mehr geben wird: Diese war eingeladen, an der ewigen Profess von Barbara Rickauer aus Pullenreuth im Kloster Aufhausen bei Regensburg teilzunehmen. Der Pfarrgemeinderat beschloss daraufhin, den jährlichen Pfarrausflug dorthin zu unternehmen.

Aufhausen war diesmal das Ziel des alljährlichen Pfarrausflugs: 75 Gläubige aus der Heimatpfarrei von Barbara Rickauer (vorne, Mitte) - jetzt Schwester M. Manuela - feierten in dem Wallfahrtsort deren ewige Profess mit. Bild: twg
von Autor TWGProfil

Barbara Rickauer erhielt am Sonntag in der Wallfahrtskirche Maria Schnee in Aufhausen die ewige Profess. Das heißt, sie legte ihr Ordensgelübde ab: das öffentliche Versprechen zu Armut und Keuschheit sowie Gehorsam zum Orden der Geistlichen Familie vom Heiligen Blut.

Ein großer Bus reichte nicht aus, um die zahlreichen Gläubigen aus Pullenreuth nach Aufhausen zu bringen: Es musste kurzerhand noch ein zweiter kleinerer Bus organisiert werden.

75 Pfarrangehörige nahmen schließlich an der beeindruckenden, aber auch etwas einfachen Zeremonie teil, in der Barbara - mittlerweile Schwester M. Manuela - nach ihrem Noviziat das ewige Treueversprechen abgab. Aus den Händen des Gründers der Gemeinschaft der Dienerinnen vom Heiligen Blut, Pater Winfried M. Wermter, erhielt sie danach den Nonnenring zur engen Verbundenheit mit Jesus Christus und das Missionskreuz.

"Mein's gut, tue was du kannst, und im Übrigen lass Gott walten!" Dieser Vers von Pfarrvikar Johann Georg Seidenbusch, der 1729 in Aufhausen starb und auf den der Wallfahrtsort zurückgeht, ziert die Gotteslob-Bücher der Pfarrei Sankt Bartholomäus, in deren Wallfahrtskirche Maria Schnee die feierliche Zeremonie stattfand.

Im Anschluss an den Gottesdienst nahmen die Pullenreuther im Stiftsgasthof Aufhausen das Mittagessen ein. Danach kamen sie im Pfarrstadl des Klosters wieder zusammen. Die Brüder und Schwestern führten dort ein Theater auf, anschließend gab es für alle Kaffee und Kuchen, wobei die Gäste von den Schwestern herzlich bedient wurden. Der einmalige Ausflug und das besondere Erlebnis werden den Pfarrangehörigen noch lange in schöner Erinnerung bleiben.

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