04.04.2018 - 20:00 Uhr
PullenreuthOberpfalz

Jahreshauptversammlung des BKV Kreisverbandes Verlass auf den Vize

Einmal im Jahr trifft sich der Kreisverband der Bayerische Kameraden- und Soldatenvereinigung jeweils an anderer Stätte zu seiner Jahreshauptversammlung. Heuer ging es ins Pilgramsreuther Feuerwehrhaus. Eingeladen hatte die Krieger- und Soldatenkameradschaft Schindellohe.

Danke sagte Kreisvorsitzender Anton Hauptmann (links) seinen Gästen und Vorstandsmitgliedern (von links) BKV Bezirksvorsitzender Josef Hartinger, 2. BKV Vorsitzender Thorsten Schiener, Bürgermeister Hubert Kraus, Kreiskassier Hans Müller, VdK Bezirksvorsitzender Markus Nägel, Kreisschriftführer Wolfgang Danler, BSB Kreisvorsitzender Ferdinand Lienert. Bild: exb Bild: BKV Kreisverband
von Werner RoblProfil

Pilgramsreuth. Eigentlich, und so stand es ja auch auf der Tagesordnung geschrieben, war als Sitzungsleiter Kreisvorsitzender Anton Hauptmann vorgesehen. Dass er das Wort seinem Stellvertreter Thorsten Schiener überlassen musste, ist einer schmerzhaften Verletzung in Folge eines Unfalls zu verdanken, entschuldigte sich der Hohenharder Vorstand, der pflichtbewusst dem Treffen zwar beiwohnte, aber einsehen musste, dass es wohl sinnvoller sei, lediglich als Zuhörer dabei zu sein.

Schiener, der für ihn kurzfristig dann auch einsprang, tat sich dennoch leicht. Hauptmann, gewohnt zuverlässig, hatte ja schon alles vorbereitet. Nicht zum ersten Mal konnte sich der zweite Mann auf seinen Vorsitzenden und dessen Konzept verlassen.

Zahlreiche Vorsitzende und Delegierte der Kameradschaften aus dem Landkreis waren der Einladung nach Pilgramsreuth gefolgt. Aus welchem Grund das ursprünglich für Plößberg geplante Treffen hierher verlagert wurde, ließ man aber offen. Zweiter Vorsitzender Schiener, der das Totengedenken folgen ließ, bat um einen kurzen, aus den einzelnen Ortskameradschaften vorgetragenen Abriss. Danach ließ er den Bericht des Kreisvorsitzenden Anton Hauptmann folgen. Schiener erinnerte nicht nur an Schieß- und sonstige Termine, gedanklich ließ er einzelne Ereignisse auch Revue passieren. Anklingen ließ er auch angefallene und vom Kreisvorsitzenden Hauptmann erledigte Aufgaben.

"Eine wichtige Arbeit muss im November gemacht werden", erinnerte der Sprecher an die Mitglieder- und Schützenmeldungen, die auf die Schreibtische flattern. "Die wichtigen Zahlen gelten als Grundlage für den laufenden Versicherungsschutz und tragen zur Erledigung der Beitragsforderungen bei. Dann war wieder einmal ein Geschäftsjahr zu Ende", fasste der Sprecher - stets in Vertretung seines Vorsitzenden - die vergangenen Monate schließlich zusammen.

Wer meinte, dass zweiter Vorsitzender Schiener das Rednerpult damit verlassen dürfe, sah sich getäuscht. Hauptmann - selber an diesem Abend ja nur bedingt einsatzfähig - bekleidet neben seinem Vorsitzenden-Amt auch das des Kreisschießwartes. Noch einmal war sein Vize gefordert, dem damit auch die Aufgabe des zweiten Rückblicks aufgetragen wurde. Auch hier hatte Anton Hauptmann vorbildlich gearbeitet und zu Haus alles wortwörtlich zu Papier gebracht.

"Sicherheit ist oberstes Gebot", lautete die wichtigste Information, die der Ersatz-Sprecher auf seinem Konzept stehen, bzw. vorzulesen hatte. Dringend empfehlenswert sei das Tragen von Schutzbrillen, hieß es weiter. Auf die Ergebnisse blickend zog Schiener Bilanz: "Damit kann man sich sehen lassen." Diese seien - in allen Altersklassen - hervorragend, wurde es Schiener von seinem Vorsitzenden in den Mund gelegt. Wer jetzt aber geglaubt hatte, Schiener könne sich an diesem Abend eine Verschnaufpause gönnen sah sich erneut getäuscht. Noch einmal bat Anton Hauptmann seinen Vize er möge ihn vertreten. Anton Hauptmann hat auch das Amt des Reservistenbetreuers inne. Damit war Bericht "Anton Hauptmann Nummer 3" fällig. Die Veranstaltung, ein Mammutprogramm für den "Ersatz-Sprecher" - ging damit mit 3:0 Punkten vorerst an Schiener, der auch diesen Bericht vorzulesen hatte und mit einem Wermutstropfen endete:

"Noch haben wir Reservisten, sie werden aber immer weniger." Gelöst könne das Problem schon werden, fügte der Sprecher hinzu: Man müsse halt die Wehrpflicht wieder einführen. "Man darf sich getrost überraschen lassen", ließ Hauptmann seinen Stellvertreter sprechen. "Wer weiß was die Politik so alles austüftelt.

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