Pullenreuther Gemeinderäte denken über E-Mobilität im Landkreis nach
Zug noch nicht abgefahren

Vermischtes
Pullenreuth
24.12.2016
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Außer den zahlreichen Dankesreden und Auszeichnungen (wir berichteten) gab es im Zuge der jüngsten Gemeinderatssitzung auch einige "Arbeitspunkte" auf der Tagesordnung. Die Räte befassten sich mit der Errichtung von Hotspots mit Accesspoints (Indoor/Outdoor).

Der Freistatt Bayern hat hierzu ein Förderprogramm für die Installierung von WLAN-Hotspots aufgelegt. Je Hotspot mit Accesspoint würde eine einmalige Installationsförderung von 2500 Euro gewährt werden, maximal werden zwei Hotspots gefördert.

Die Installationskosten decken sich grundsätzlich mit den Fördersummen. Dem gegenüber stehen die monatlichen Betriebskosten je Hotspot von mindestens 23,09 Euro (indoor) und 30,17 Euro (outdoor). Diese Kosten sind ohne Internetanschluss, diese würden noch hinzukommen, soweit kein Internetanschluss vorhanden ist. Die Gemeinderäte beschlossen einstimmig, dass kein Bedarf für diese Hotspots in der Gemeinde bestehe und lehnten diese ab.

In der Satzung zur Verbesserung und Erneuerung der Wasserversorgung wurde ebenfalls einstimmig beschlossen, dass bei sonstigen unbebauten Grundstücken ein Viertel der Grundstücksfläche als Geschossfläche anzusetzen ist.

Dies gilt auch, wenn das Grundstück mit einem "anschlussbedarfsfreien" Gebäude mit einer Geschoßfläche von weniger als fünf Prozent der Grundstücksfläche bebaut ist, es sei denn das Gebäude ist tatsächlich an die öffentliche Wasserversorgungsanlage angeschlossen.

Außerdem befassten sich die Räte mit dem Neuerlass der Friedhofsgebührensatzung. Ab Januar rechnet die Gemeinde selbstständig mit den Bestattungsunternehmen ab. Nicht einig wurden sich die Gemeinderäte bezüglich der E-Mobilität im Landkreis Tirschenreuth, an der die Gemeinde sich beteiligen könnte und dafür gegebenenfalls Standorte auswählen sollte. Man war sich einig, dass zur Zeit zwar wenige E-Autos unterwegs sind, jedoch der Weg in die Zukunft nicht verbaut werden sollte. Gabi Hawranek schlug vor, sich an der Steinwaldallianz in Sachen "e-Dorf" zu beteiligen,

Markus Hecht wollte wissen, ob die Kommune vielleicht später noch auf den Zug aufspringen könnte, zum Beispiel in einem Jahr, falls man jetzt dagegen sei. Bürgermeister Hubert Kraus wird sich diesbezüglich erkundigen. Somit wurde dieser Punkt zunächst einmal zurückgestellt und ein entsprechender Beschluss vertagt.

Schließlich stand noch der Antrag für den Neubau eines Milchviehstalles von Franz Panzer in Neuköslarn auf dem Programm. Das Gremium hatte keinerlei Einwände.
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