19.03.2017 - 20:10 Uhr
PullenreuthOberpfalz

Vortrag bei Obst- und Gartenbauverein Viele Tipps für Hobbygärtner

Trevesen. Einen interessanten Vortrag über den "Garten im Frühjahr" hielt Kreisfachberater Harald Schlöger in der Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) Trevesen. Schlöger betonte, dass die Pflanzenentwicklung stark von der Witterung abhänge. Die Phänologie befasse sich mit den im Jahresablauf periodisch wiederkehrenden Entwicklungserscheinungen in der Natur, einfacher eben Naturkalender genannt.

Trevesen. (twg) In der Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins ehrte zweite Vorsitzende Eva-Maria Panzer mit Unterstützung von Kreisfachberater Harald Schlöger langjährige Mitglieder für ihre Treue. Josef Heinl wurde für 15-jährige Zugehörigkeit mit einer Urkunde und der bronzenen Nadel geehrt. Auch Eva-Maria Panzer erhielt diese Urkunde und die Bronze-Nadel. Sie ist ebenfalls bereits seit 15 Jahren im Verein, war davon fünf Jahre Beisitzerin und ist seit zehn Jahren "Vize". Sie übernahm vor
von Autor TWGProfil

"Maßgeblich für die Entwicklung von Pflanzen ist überwiegend der Temperaturverlauf", so der Referent. Es gebe bestimmte Temperaturschwellen, die bei den Knospenschwellen 1-6 Grad Celsius beträgt, bei den Frühblühern 0 Grad Celsius. "Alles was die Pflanze macht, kann sich aufgrund des Wetters verschieben." Eine alte Bauernregel könne sich jeder Gartenfreund zu Herzen nehmen: "Wenn schon einige Falter tanzen, kann man getrost im Garten pflanzen."

Der Kreisfachberater gab wertvolle Tipps, die man in den einzelnen Phasen des Frühlings umsetzen kann. Im Vorfrühling solle man den Schnitt nicht blühender Ziergehölze vornehmen und an der Basis die stärksten Triebe wegschneiden. Die Obstbäume sollten den sogenannten "Pyramidenschnitt" erhalten.

In diese Frühlingsphase gehört auch die Pflanzung von Gehölzen, die Bestellung des Gewächshauses oder Frühbeets sowie die Aussaat ins Freiland. Auch das Auspflanzen von Vorkulturen und die Jungpflanzenanzucht falle in diese Zeit. "Der Gemüsegarten ist ein Experiment für Leute mit Lust auf Neues", findet Schlöger. Der Erstfrühling sei die Zeit der Blütenstauden, wie z. B. des Tränenden Herzes. Zu den Aufgaben in dieser Phase gehörten die Aussaat von Sommerblumen, die Teilung von herbstblühenden Stauden und der Rückschnitt von sommerblühenden Gehölzen. Im Vollfrühling, der Zeit während der die Kirschbäume blühen, empfehle sich die Aussaat von Gemüse, und das Unkraut solle gejätet werden.

Zweite Vorsitzende Eva-Maria Panzer bedankte sich bei Schlöger für die informativen Tipps im Namen der anwesenden Hobbygärtner mit einem kleinen Präsent. Sie verwies noch auf die anstehenden Termine im Gartenjahr 2017, wie z. B. die Kräuterwanderung, den Suppenabend im Herbst und das 2017 erstmals geplante Kartoffelfest für die Kinder. Bürgermeister Hubert Kraus regte an, die Ortseinfahrt von Trevesen mit einem Blühstreifen, also einer Blumenwiese, zu verschönern.

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