Zusammenprall zweier Fahrzeuge im Kurvenbereich
Kollision endet glimpflich

Enorme Kräfte müssen gewirkt haben, als der Lancia Voyer in den schleudernden Hyundai krachte. Dadurch wurde die Beifahrerseite stark demoliert und der Kleinwagen gegen die Waldböschung gedrückt. Bild: mde
Vermischtes
Pullenreuth
10.07.2017
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Die Wucht des Zusammenpralls muss heftig gewesen sein: Eine Frau und ihre Tochter hatten Glück im Unglück, als eine Fahrerin mit ihrem Hyundai Matrix ins Schleudern kam.

Trevesen. Vermutlich aufgrund der regennassen Fahrbahn geriet die 40-Jährige aus dem Landkreis Neustadt/Waldnaab am Montag gegen 16.25 Uhr auf der Staatsstraße 2181 in einer Rechtskurve auf Höhe der Brücke zwischen Trevesen in Fahrtrichtung Naabtalkreuzung ins Schleudern und auf die Gegenfahrbahn. Zur gleichen Zeit kam eine 53-Jährige mit ihrem Lancia entgegen. Auf dem Beifahrersitz saß ihre zehnjährige Tochter. Die Marktredwitzerin konnte nicht mehr bremsen und krachte frontal in die Beifahrerseite des Hyundai. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde der Hyundai auf der Beifahrerseite stark eingedrückt.

Hinzukommende Verkehrsteilnehmer eilten sofort zur Hilfe. Über Notruf wurde gemeldet, dass eine Person nach einem Verkehrsunfall im Fahrzeug eingeklemmt sei. Die Integrierte Leitstelle Nordoberpfalz alarmierte die Feuerwehreinsatzkräfte und -mittel aus Trevesen, Lochau, Neusorg, Riglasreuth, Ebnath und Waldeck. Der Rettungswagen aus Erbendorf und Kemnath, der Helfer vor Ort Fichtelnaabtal, der Notarzt aus Kemnath und der Rettungshubschrauber Christoph 80 rückten ebenfalls an.

Die Fahrerin befand sich zum Glück alleine in ihrem Hyundai. Mit hydraulischen Rettungsgeräten öffneten die Neusorger den Kleinwagen. Den Einsatz der rund 60 angerückten Feuerwehrleute leitete Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther. Auch Kreisbrandmeister Alois Schindler war vor Ort. Neben der Personenrettung kümmerten sich die Wehrleute auch um den Brandschutz, die auslaufenden Betriebsstoffe mit Fahrbahnreinigung und die Sperrung der Staatsstraße.

Beide Fahrzeugführerinnen wurden leicht verletzt. Während die Marktredwitzerin selbst einen Arzt aufsuchen wird, wurde die Unfallverursacherin vom BRK zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Am Hyundai entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Der Sachschaden am Lancia dürfte sich nach ersten Schätzungen auf ca. 17 000 Euro belaufen. Beide Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
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