28.08.2014 - 00:00 Uhr
RegensburgOberpfalz

Arbeiter stürzte fünf Meter tief - Bei Verladearbeiten war Leiter weggerutscht Aus Schiffsrumpf gerettet

Mit Spezialtrage und Kran wurde der Verletzte aus dem Schiffsrumpf gehievt. Bild: wbr
von Autor WBRProfil

Bei Verladearbeiten ist am Dienstag ein Arbeiter fünf Meter tief in einen Schiffsrumpf gestürzt und hat sich dabei schwer verletzt. Retter der Berufsfeuerwehr hievten den Mann mit einer Spezialtrage und einem Kran aus dem Laderaum. Der Rettungsdienst brachte den Mann später ins Krankenhaus.

Der 56-jährige Hafenarbeiter wollte über eine Leiter in den Schiffsladeraum steigen, aufgrund der Nässe rutschte die Leiter weg, die Sicherung gab nach und der Mann fiel rückwärts etwa fünf Meter in die Tiefe. Die Berufsfeuerwehr schickte einen Löschzug, verstärkt durch einen Höhenretter, zum Unfallort im Osthafen. Zuerst musste der Arbeiter notfallmedizinisch stabilisiert werden, um anschließend auf einer Spezialtrage festgezurrt und mittels Kran aus dem Schiffsbauch geholt werden zu können.

Dann wurde der Verletzte dem Rettungsdienst übergeben. Ein Rettungshubschrauber brachte zwar den Notarzt zur Einsatzstelle. Für den Transport des Patienten zur klinischen Behandlung sorgte jedoch ein Rettungswagen.

Kein Fremdverschulden

Die Wasserschutzpolizei übernahm die Sachbearbeitung zum Schadensverlauf. Nach bisherigen Erkenntnissen ist ein Fremdverschulden nicht erkennbar. Der Verletzte wird derzeit in einem Regensburger Krankenhaus stationär behandelt.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp