460 000 Euro für drei bayerische Kulturdenkmäler
Zuschuss für Falkenberg

Die Burgruine Falkenberg erhält 250 000 Euro Zuschuss als bayerisches Kulturdenkmal. Luftbild: M. Ascherl
Kultur
Regensburg
13.08.2014
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Zwei historische Kirchen und eine Burganlage in Bayern erhalten als Kulturdenkmäler insgesamt 460 000 Euro an Bundesmitteln. Die evangelische St. Anna-Kirche in Augsburg bekommt 180 000 Euro, weitere 30 000 Euro gehen an die evangelische Dreieinigkeitskirche in Regensburg. Die größte Summe mit 250 000 Euro ist für die Burg Falkenberg im Landkreis Tirschenreuth bestimmt, wie ein Sprecher von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) am Dienstag auf epd-Anfrage miteilte.

Der Bund fördert den Erhalt von Denkmälern in diesem Jahr mit rund 7,5 Millionen Euro. Weitere Bundesmittel fließen unter anderem an den Dom zu Aachen, das Lüneburger Rathaus, die Kirche St. Marien in Greifswald, die ehemalige Synagoge in Görlitz und die Benediktinerabtei St. Matthias in Trier, teilte Grütters in Berlin mit. Auch die stillgelegte Braunkohle-Förderbrücke F60 im brandenburgischen Lichterfeld erhält Geld aus dem Bundeshaushalt.

Die Regensburger Dreieinigkeitskirche war im Dezember 2013 nach fünfjähriger Renovierung für knapp 3,5 Millionen Euro eröffnet worden. Inmitten des Dreißigjährigen Krieges wurde sie als erste protestantische Bürgerkirche Bayern erbaut. Sie gehört zu den ältesten und bedeutendsten evangelischen Kirchenbauten Süddeutschlands.

Grütters betonte, es sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, Kulturdenkmäler für künftige Generationen zu erhalten. Das Denkmalpflegeprogramm National, für das die Mittel zur Verfügung gestellt werden, besteht den Angaben zufolge seit 1950. Bis 2013 sei damit der Erhalt von 600 Denkmälern mit rund 350 Millionen Euro gefördert worden, hieß es.
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