02.09.2014 - 00:00 Uhr
RegensburgOberpfalz

Regensburger Odeon-Konzerte präsentieren große Namen und Weltstar Cecilia Bartoli Lieblinge, eine "Supernova" und "La Bartoli"

Sol Gabetta gastiert mit dem Kammerorchester Basel am 18. Oktober in Regensburg. Bild: Uwe Arens
von Redaktion onetzProfil

Julia Fischer, Hilary Hahn und Anne-Sophie Mutter. Zwei Sterne und eine Supernova der internationalen Geigerszene zu Gast in einer Spielzeit. Hinzu kommen Publikumslieblinge wie Sol Gabetta oder Martin Grubinger, erfahrene Hasen wie Beethoven-Kenner Rudolf Buchbinder und als Krönung des Ganzen "La Bartoli". Und das sind beileibe noch nicht alle Namen des neuen Odeon-Programms.

Cellistin und Kammerchor

Das Star-Aufgebot ist in dieser Saison so hoch wie selten zuvor. Und dass es gelungen ist, Cecilia Bartoli nach Regensburg zu holen, das freut nicht nur den Veranstalter, sondern auch all jene, die den Abend mit der italienischen Mezzosopranistin vor gut 20 Jahren noch in bester Erinnerung haben. Am 22. November ist die quirlige Italienerin, mittlerweile auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, ein weiteres Mal zu Gast. Begleitet vom Kammerorchester "I Barocchisti" präsentiert sie in Regensburg ihre neuesten Entdeckungen aus der Welt barocker Arien und Szenen. Kartenreservierung wird dringend empfohlen.

Ein volles Haus garantiert aber auch die argentinische Cellistin Sol Gabetta (18. Oktober), die mit dem Kammerorchester Basel und Werken von Fauré (Elegie für Cello und Orchester) und Camille Saint-Saens (Cellokonzert a-Moll) die Saison eröffnet. Für Glanzlichter im November sorgt nicht nur der Auftritt von Cecilia Bartoli, sondern auch der Abend mit Pianist Krystian Zimerman (1. November), gefolgt vom Gastspiel der amerikanischen Violinistin Hilary Hahn (17. November). Zimerman und die polnische Kammerphilharmonie stellen sich mit dem Klavierkonzert d-Moll von Brahms vor, Hilary Hahn und die Philharmonie Luxembourgh mit Beethovens Violinkonzert D-Dur.

Das traditionelle Weihnachtskonzert mit festlicher Barockmusik gestaltet in dieser Saison erstmals der junge Franzose Philippe Jaroussky (16. Dezember), gepriesen als der "Strahlengott unter den Countertenören", bevor Martin Grubinger (16. Januar) mit einem Percussion-Feuerwerk ins neue Jahr startet. Dem jungen Salzburger Schlagzeuger folgen drei Granden der Klassikszene: Stargeigerin Anne-Sophie Mutter (29. Januar, Sibelius Violinkonzert d-Moll), Koloratursopranistin Edita Gruberova (20. Februar, "Wahnsinnsarien" von Bellini und Donizetti) und Pianist Rudolf Buchbinder (28. Februar), der große Exeget von Beethovens Klaviersonaten. Die Presse titelt: "Ein auf 88 Tasten gemeißeltes Gesetz, Buchbinders 32 Gebote."

Weitere Klavierabende gibt es mit der französischen Pianistin Helene Grimaud (20. März) und dem jungen Duo Alice Sara Ott und Francesco Tristano (18. April). Zu den Orchesterhöhepunkten dürften Mahlers vierte Sinfonie (13. März, Hallé Orchestra Manchester), und der böhmische Abend mit Werken von Smetana, Dvorák und Janácek (24. April, Prager Symphoniker) zählen. Die Engländer haben als Solist Martin Stadtfeld (Mendelssohn Klavierkonzert d-Moll) auf dem Programm, die Prager den israelischen Pianisten Boris Giltburg (Rachmaninow "Paganini-Rhapsodie").

Sonderkonzert im November

Chopins Klavierkonzerte e-Moll und f-Moll an einem Abend, dieses außergewöhnliche Programm bieten die russische Pianistin Olga Scheps und das Stuttgarter Kammerorchester (5. Mai), bevor Violinistin Julia Fischer (21. Mai) und das Orchester des Nationaltheaters Prag die Saison mit Dvoráks romantischem Violinkonzert a-Moll beenden. Bleibt noch der Verweis auf das Sonderkonzert in der Regensburger Dreieinigkeitskirche am 28. November, gestaltet vom Thomanerchor Leipzig.

Karten und ausführliche Informationen zum Programm im Internet und unter Telefon (0941) 29 60 00.

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