29.09.2007 - 00:00 Uhr
RegensburgOberpfalz

Steckkreuz des Feuerwehr-Ehrenzeichens für Kreisbrandmeister Helmut Neidel: Besonnenes Organisationstalent

von Redaktion OnetzProfil

Es ist unter den Floriansjüngern eine der begehrtesten Auszeichungen: das Steckkreuz. Regierungspräsident Dr. Wolfgang Kunert heftete das Feuerwehr-Ehrenzeichen Kreisbrandmeister Helmut Neidel an die Uniform. Neidel erhielt das Steckkreuz zusammen mit acht weiteren Feuerwehr-Größen der Oberpfalz für seine stetige Einsatzfreudigkeit und sein großes Engagement bei unzähligen Einsätzen.

1974 trat er in der Freiwilligen Feuerwehr Königstein ein und wurde wegen seiner Leistungen bald mit Führungsaufgaben betraut. Schon 1977 absolvierte Neidel an der Staatlichen Feuerwehrschule den Verbandsführerlehrgang und wurde mit der Atemschutzausbildung für den Landkreis Amberg-Sulzbach betraut.

1982 wurde Neidel dann als verantwortlicher Atemschutzausbilder des Landkreises bestellt und 1989 zum Kreisbrandmeister berufen. Ein besonderes Anliegen, so der Regierungspräsident, sei dem Kreisbrandmeister die Werbung von Nachwuchskräften in der Feuerwehrjugend. Er modernisierte die Ausrüstung seiner Wehren und initiierte die Errichtung mehrerer Gerätehäuser.
"Mit großer Umsicht leiten Sie viele Brand- und Hilfeleistungsgeschehen", lobte Kunert. Die Rettungsaufgaben bei vielen schweren Verkehrsunfällen auf den unfallträchtigen Straßen B 85 und B 14 begleite er mit Rat und Tat.

"Ihr Organisationstalent zeigte sich auch bei großflächigen Einsätzen aufgrund von Stürmen und Hochwässern", betonte der Regierungspräsident. In den 33 Jahren seines aktiven Dienstes im Feuerwehrwesen habe sich Neidel als überörtliche Führungskraft, besonnener, erfolgreicher Feuerwehrführer bewiesen.

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