Digitalisierung der Schulen
Oberpfalz als Vorreiter

Der bayerische Schulminister Ludwig Spaenle will die Digitalisierung der Schulen vorantreiben. Bild: paa
Politik
Regensburg
11.12.2017
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Regierungspräsident Axel Bartelt sieht die Oberpfalz auf einem guten Weg, Vorreiter bei der Digitalisierung der Schulen zu werden. So sind inzwischen alle Grund-, Mittel-, Förder-, Berufs- sowie Realschulen in die bayerische Bildungsplattform Mebis eingebunden. Der Medienbildungsservice des Kultusministeriums bietet unter anderem ein Infoportal, eine Lernplattform, eine Mediathek und ein Prüfungarchiv. Bis Ende des Jahres sollen alle Lehrkräfte dort vertreten sein, sagte Bartelt am Montag. "Derzeit sind es 87 Prozent."

Lehrkräfte könnten Mebis unter anderem dazu nutzen, Schülern Hausaufgaben zu stellen, machte Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) vor Journalisten deutlich. Er war am Montag bei der Regierung der Oberpfalz, um sich mit der Schulaufsicht im Regierungsbezirk zu beraten. Das fünfte derartige Gespräch in diesem Jahr, nach Schwaben, Oberfranken sowie Ober- und Niederbayern. Die Vorbereitung in der Oberpfalz für die Digitalisierung nannte er "sehr weit gediehen".

Die Fortbildung der Lehrer und die Lehrmethoden werden in Zusammenarbeit mit der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen entwickelt. Dabei sind Lehrkräfte aus der Oberpfalz eingebunden. Über die Finanzierung der Hardware, etwa Computer, Beamer und ähnliches verhandeln derzeit Staatsregierung und Kommunen.
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