Stadt Regensburg bleibt bei bestehenden Sicherheitsvorkehrungen
Wolbergs: „Mehr geht nicht“

Politik
Regensburg
21.12.2016
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Mit gleich vier Weihnachtsmärkten in der historischen Altstadt ist Regensburg ein Magnet für Zehntausende. Die Stadt sieht aber keinen Grund, die Sicherheitsmaßnahmen zu verschärfen. "Was die Sicherheitslage angeht, haben wir bei unseren Großveranstaltungen alles Menschenmögliche getan und haben auch immer wieder nachjustiert. Mehr werden wir nicht tun. Weil mehr nicht geht, wenn wir nicht den Charakter unseres Lebens verändern wollen", sagte Oberbürgermeister Joachim Wolbergs am Dienstag. Ordnungsdienst und Polizei seien weiterhin unterwegs. Die Frage, ob Poller aufgestellt werden, verneinte der OB. "Ein Schwerlastkraftwagen wie in Berlin würde einen Poller einfach umfahren." Wolbergs erinnerte daran, dass es in einer freiheitlichen Gesellschaft keine absolute Sicherheit geben könne. Die Veranstalter des Weihnachtsmarktes auf Schloss Thurn und Taxis teilten mit, dass sie "ein umfangreiches und robustes Sicherheitskonzept entwickelt haben, dem wir voll vertrauen". Es basiere auf starker Präsenz von Sicherheitspersonal, Einlasskontrollen, Videoüberwachung und starke Mauern und Zäune. Gemeinsam mit den Kirchen lud die Stadt am Dienstagabend zu einem Friedensgebet in die Neupfarrkirche ein.

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