01.04.2017 - 21:17 Uhr
RegensburgSport

Jahn Regensburg erkämpft eine Stunde in Unterzahl verdienten Punkt Spitzenreiter Duisburg zu zehnt entzaubert

12.345 Zuschauer in Duisburg erleben nur die ersten zehn Minuten einen Spitzenreiter auf dem unbeirrbaren Weg in Liga 2 – danach spielt sich der Gast aus Regensburg frei und mehr als gut mit. Zum Schluss ist die MSV-Begeisterung einem leisen Pfeifkonzert gewichen: Aufsteiger SSV Jahn holt in Unterzahl einen verdienten Punkt, die Zebras erspielen sich in 60 Minuten Überzahl gerade mal eine Chance.

Ein Hoch auf Philipp Pentke: Exzellente Leistung des Jahn-Keepers nach der Vertragsverlängerung. Bild: Göpel
von Jürgen Herda Kontakt Profil

Nur eine richtige Torchance in der zweiten Hälfte – das konnte dem Anhang des Tabellenführers nicht gefallen. So nehmen die Pfiffe mit jedem vergeblichen Kick and Rush der Zebras zu. „Wenn du zu zehnt stehst“, versucht MSV-Trainer Ilia Gruev das Phänomen zu erklären, „erste Idee ist, gut zu verteidigen – und sie haben auch richtig gut über die Breite verteidigt.“ Seiner Mannschaft könne er nur vorwerfen, die Räume nicht genutzt und zu wenig über die Außen gespielt zu haben.

Die Oberpfälzer brauchen an diesem sonnigen Frühjahrstag gute zehn Minuten, um sich aus dem Angriffsfuror der Hausherren zu befreien, zeigen dann die gefälligere Spielanlage und kommen gegen die beste Abwehr der Liga auch zu Chancen. Alles scheint freilich Makulatur, als Tim Albutat mit dem ersten aufstiegswürdigen Spielzug Goalgetter Stanislav Iljutcenko freispielt und der, begleitet von Ali Odabas, cool aus acht Metern ins lange Ecke vollendet. Als dann auch noch Marcel Hofrath an der Seitenlinie seitlich in Ball und Mann rutscht, und Schiri Dr. Robert Kampka nach langer Bedenkzeit glatt Rot zückt, scheint der Spieltag für den SSV gelaufen zu sein.

Perfekt dirigiertes Orchester

Aber erstens spielt der Jahn immer anders und zweitens schneller, als der MSV denkt: Marco Grüttner, einmal knapp im Abseits zurückgepfiffen, taucht ein zweites Mal allein vor Mark Flekken auf, macht alles richtig, hebt die Kugel über den Keeper hinweg mit dem Pausenpfiff an die Latte – eine Ansage, die die Regensburger in Unterzahl mit Dreierkette in der zweiten Hälfte unterstreichen.

Regensburg beherrscht das Mittelfeld, spielt sich ohne Hektik durch die Reihen der Gastgeber und hat dann das Glück des Tüchtigen – Grüttner fällt im Strafraum, Ahmet Engin hat sich eingehakt, aber der Jahn-Stürmer war wohl einen Hauch im Abseits gestanden: Andi Geipl verwandelt den Strafstoß souverän zum verdienten 1:1. Danach hat Duisburg keine Lösung, um das von SSV-Trainer Heiko Herrlich perfekt dirigierte Orchester auszuspielen.

Herrlich: „Einwurf statt Platzverweis“

„Wir freuen uns natürlich“, ist Heiko Herrlich nach der Zehn-Mann-Schlacht in Duisburg hörbar erleichtert, „dass wir beim sicheren Aufsteiger in die Zweite Liga einen Punkt mitgenommen haben.“ Es sei gegen den Tabellenführer immer schwer, Chancen herauszuspielen. „Sie haben die beste Abwehr mit den wenigsten Gegentreffern – wir haben es heute auch in Unterzahl geschafft, die eine oder andere Chance zu erspielen.“ Die erste Druckwelle zu Beginn habe man überstanden, sei dann besser ins Spiel gekommen.

„Dann kam der Platzverweis, der meiner Meinung nach überzogen war – so wie ich’s gesehen hab‘, war’s Einwurf für Duisburg, er kommt weder von vorne noch von hinten, sondern grätscht von der Seite, und der gegnerische Spieler tritt dann praktisch drauf.“ Trotz Unterzahl habe es seine Mannschafft geschafft, durch Marco Grüttner kurz vor der Pause eine Großchance zu vergeigen. In der Zweiten Halbzeit habe er auf Dreierkette umgestellt. Auf Herrlichs berüchtigtem Chancenzettel prangt ein 0:0 in Hälfte 2. „Ich denke dennoch, dass der Punkt auf jeden Fall in Ordnung geht, und für uns fühlt es sich an wie ein Sieg.“

Gruev: „In der Phase musst du ruhiger bleiben“

„Wir haben gut angefangen“, sagt MSV-Trainer Ilia Gruev, „genau wie wir uns das vorgestellt haben, die Zuschauer mitzunehmen, Angriffswelle eine nach der anderen – aber natürlich in dieser Phase musst du ruhiger bleiben und wahrscheinlich mit erster und zweiter Torchance zwei Tore machen.“ Trotzdem sei man mit einer richtig schönen Kombination in Führung gegangen. „Ich denke auch, Platzverweis mehr oder weniger war der Knackpunkt, weil danach wir haben uns nicht mehr so gut orientiert.“ Man habe dann schon gesehen, dass der Gegner mit Dreierkette spielen würde: „Von daher haben wir unsere Überzahl nicht gut ausgenutzt.“

Gruev habe geplant, in der zweiten Halbzeit mehr über die Außen zu kommen, um die luftstarken Spieler in Szene zu setzen. „Leider hat uns die Ruhe gefehlt und vielleicht auch letzte Überzeugung oder Übersicht.“ Man habe im Gegensatz zur ersten Halbzeit keine richtige Chance mehr herausgespielt. „Ich muss ehrlich sagen, Regensburg hat zu zehnt sehr gut verteidigt und ja, Elfmeter kann man geben, muss aber nicht.“ Zwei Sekunden zuvor sei Grüttner nämlich im Abseits gestanden. „Respekt nach Regensburg, als Aufsteiger sind sie richtig stark und gut.“ Den Punkt nehme man mit, auch wenn ihm der Dreier natürlich lieber gewesen wäre.

Vier Linksfüßler in der Viererkette

Und wieder einmal muss SSV-Coach Herrlich eine andere Formation aufs Feld schicken – wenn etwas den Oberpfälzern treu ist wie die Treuen vom Turm, dann das Verletzungspech: In der Viererkette vor Torwartkapitän Philipp Pentke deshalb heute die vier Linksfüßler Marcel Hofrath, Marvin Knoll, Ali Odabas, und Alex Nandzik. Benedikt Saller und Andi Geipl bilden die Schnittstelle zwischen Defensive und Offensive, wo Jann George, Kolja Pusch und Erik Thommy Regensburgs Toptorschützen Marco Grüttner nach verbüßter Gelbsperre freiackern sollen.

Beim MSV laufen – zur leisen Überraschung der Duisburger Pressevertreter – Kevin Wolze und Martin Dausch für Dan-Patrick Poggenberg und Fabian Schnellhardt auf. Die Zebras beginnen, wie es das begeisterte Schauinsland-Publikum von ihnen erwartet: wild und unbezähmbar nach vorne.

Schreckgespenst im Regensburger 16er

Atemlos die ersten Minuten, gleich ein gefährlicher Freistoß von Andreas Wiegel aus 25 Metern – Pentke sieht das Geschoss freilich lange genug anfliegen und faustet es aus dem linken oberen Eck zur ersten Ecke. Kurz darauf das Schreckgespenst der Regensburger – Iljutcenko, der Pentke im Hinspiel kurz vor Schluss den Ball durch die Handschuhe köpfte – nach Hereingabe von links völlig frei rechts vorbei. Knoll hatte den Pass verpasst (4.). Die nächste Ecke versucht der kühn kahlgeschorene Simon Brandstetter direkt zu verwerten – kein Atemstillstand (5.).

Erste Torannäherung der Gäste über rechts, Grüttner rutscht der Ball vom Fuß (7.). Auch der Jahn holt sich seine erste Ecke, mal wieder kurz ausgeführt – warum auch, wenn klar ist, dass der Verteidiger zu nah am Ball ist und den Angespielten sofort unter Druck setzt? Dann eine interessante Flanke Hofraths ins unbewohnte Nichts (10.). Schließlich versuchen sich Thommy und Pusch über rechts durchzumogeln, bleiben aber hängen.

Grüttners Seitfallzieher

Das sieht schon besser aus: Pusch auf den zweiten Pfosten, Flekken boxt die Kugel vor Grüttner weg (11.). Chapeau: Nandzik setzt sich beherzt links durch, bringt die – leicht abgefälschte Flanke nach innen, Grüttner mit dem artistischen Seitfallzieher knapp übers Kreuz (14.). Auch Saller interpretiert seine 6er-Rolle durchaus offensiv, Ballgewinn auf Höhe Mittellinie, feines Anspiel auf Thommy, der etwas zu spitz auf Flekken zugeht und das Hindernis nicht überwinden kann (15.).

Das war so nicht zu erwarten: Nach einer guten Viertelstunde dominiert der SSV das Mittelfeld, zeigt Spielzüge mit Esprit und verschenkt die nächste Ecke großzügig – der Standard gerät fast zum Boomerang, Saller kann die Kugel vom Mittelkreis gerade noch rechtzeitig vor Brandstetter zu Pentke zurückschieben (17.). Hofrath bisher sehr aufmerksam auf seiner Seite, klärt vor Engin zum Einwurf (20.). Der nächste starker Tempovorstoß über vier Stationen, Saller zu Thommy, der lässt für Pusch passieren, Grüttner allein vorm Keeper – aber auch im Abseits (22.).

Es wird ruppiger

Erstes Kärtchen für einen Regensburger: Saller sieht Gelb fürs taktische Foul – Dauschs Freistoß mündet in ein Stürmerfoul (24.). Auch der nächste Standard der Duisburger aus dem Fach „harmlose Oper“. Es wird ruppiger in Duisburg, die Gastgeber wollen sich rabiat Vorteile verschaffen: erst Wolze mit heftigem Foul an der Seitenlinie, dann Tim Albubat mit dem Rempler. Pusch zirkelt den Freistoß aus 40 Metern Richtung langer Pfosten, Nandzik aus spitzem Winkel in Flekkens Arme (28.). Auch der MSV ist noch am Platz: Ein abgefälschter Schuss irritiert Pentke, der vom linken aufs rechte Bein umspringt, Brandstetter steht aber eh im Abseits (30.).

Sportsfreund Albutat versucht seine Rempler zu perfektionieren, wird dafür mit Gelb belohnt (32.). Irgendwie schlägt gerade die Stimmung um: Grüttner und Wolze giften sich an, MSV-Sportdirektor Grlic hat auch eine Rede dazu einstudiert und wird vom Schiri wegen Überschreitung der Redezeit vermahnt (35.).

Erst MSV-Geniestreich, dann Rot

Hat das der Konzentration der Regensburger geschadet? Ballverlust im Mittelfeld, Albutat mit feinem Pass in die Spitze ausgerechnet auf Iljutcenko, Odabas begleitet den Deutschrussen zu passiv, sein Abschluss passt unhaltbar ins linke Eck, 1:0 (37.). Geipl will’s gleich mit dem Wiederanstoß richten und hämmert das Leder vom Kreis Richtung Flekken – der MSV-Keeper nimmt’s mit Humor und zwei gesunden Händen (38.).

Das glaubt man nicht, wenn man’s nicht gesehen hat: Hofrath rauscht, sicher übermotiviert, aber dennoch von der Seite in Ball und Mann, Wiegel bleibt erst mal liegen, Vollversammlung an der Seitenlinie. Schiri Kampka berät sich mit seinem Assistenten, steht ruhig da, fummelt dann am Hinterteil und zückt tatsächlich glatt Rot – mit Verlaub, Herr Bundesliga-Doktor, selbst keinen guten Blick auf die Szene zu haben und dann die fußballerische Todesstrafe, das geht zu weit (40.). Hofrath außer sich, wie Rumpelstilzchen hüpft er Richtung Kabine, den Finger dort, wo er nicht sein darf.

Grüttners ganz fette Chance

Wie soll man das nun richten? Odabas, Knoll und Nandzik müssen jetzt die Dreierkette dicht machen. Aber statt Abwehrbollwerk, erst einmal die ganz fette Chance für die dezimierten Gäste: Genialer Ball auf Grüttner in die Spitze, der setzt sich kongenial durch, spitzelt das Ding über den Keeper, der Ball senkt sich genau an die Latte – was für ein fieser Pausenpfiff!

Grüttner sitzt ungläubig am Hosenboden, schaut der vergebenen Chance hinterher, Jann George tobt gegen das Schicksal – die Zuschauer realisieren, dass das tatsächlich gegolten hätte, kein Abseits, alles korrekt, nur dass sich die Zauberkugel nicht um zehn Zentimeter tiefer vor Grüttners Kunstschuss verneigen wollte. Was für ein gnadenlos verhextes Spiel hier in der Schau'mermal-Arena (47.)!

Ausgleich statt Todesstoß

Hälfte zwei beginnt mit schlimmen Kopfschmerzen: Bahic und Saller rumpeln mit den Schädeln zusammen, Bahic hatte zuvor händisch nachgeholfen. Mit dem fälligen Freistoß knallt Thommy den schwächsten Stein in der Mauer, Dustin Bomheuer, einfach um, Regensburg spielt weiter, das Stadion tobt (47.). Man kann sagen was man will, der SSV lässt sich nicht aus der Ruhe bringen, gefällt mit hübschen, aber durchaus zielstrebigen Kombinationen: Grüttner verlängert mit dem Kopf für Pusch, Thommy verpasst den etwas zu steilen Ball (54.).

Zum Zungeschnalzen: Regensburg mit spielerischer Klasse im Vorwärtsgang, der Glücksspitzenreiter lauert in Überzahl auf Konter: Knoll rettet nach Hereingabe von links haarscharf vor Brandstetter – das wär’s dann wohl gewesen (56.). Stattdessen darf der Jahn weiterträumen: Im Gegenzug wird Grüttner im 16er anvisiert, Erat hakt sich liegend am Knöchel ein, der Regensburger Stürmer fällt – Kampka pfeift. Geipl verlädt Flekken – souverän wie im Relegationsspiel rechts oben, 1:1 (57.).

Gelb für den Ersatzbänkler

Bekommt der MSV jetzt das Nervenflattern? Reservist Enis Hajri kann den Regensburger Jubel nicht vertragen, rennt wie von der Tarantel gestochen auf die Oberpfälzer Freudentraube zu und pöbelt aufgebracht – Gelb für den Ersatzbänkler, reife Leistung. Man muss heute richtig kleinlich suchen wie der Unteroffizier im Spint des Gefreiten, um das Haar in der Jahn-Suppe zu finden. Mal ein unsinniger Ballverlust von Odabas, dann ein Ball des unbedrängten Saller ins Aus – aber in den entscheidenden Situationen sind die Rot-Blauen tough fokussiert.

Jetzt will Ahmet Engin, der fällt wie eine Fee im kniehohen Gras, den Kompensations-Elfer – haha! Da macht es Dausch wesentlich besser, spielt sich an der Strafraumkante schussfrei, Odabas schaut nur zu, der Mittelfeld-Oldie drischt auf das Spielgerät ein, ein Strich über die Latte. Gruev hat genug gesehen, der erste Wechsel ist fällig, Wechsel bei Duisburg, Zlatko Janjic für Albutat.

Sexual Harassment

Da sieht man mal wieder, warum Augsburg Thommy zurück haben will: Das Ulmer Mega-Talent behauptet die Kugel gegen drei bis zum Freistoß. Aber auch Pusch muss man schon das Trikot vom Leib zerren, um ihn aufzuhalten – Gelb für Bomheuer wegen sexual harassment. Nächster Tausch, Gruev bringt einen groben Klotz für Wiegel. Gut, das sieht jetzt etwas übergriffig aus, Odabas zupft an Brandstetters Trikot, dessen Stück „Fall der Mauer 2“ aber zu theatralisch für Kampka (65.).

Das gefällt: Thommy beschäftigt mit seinen Übersteigern nicht nur die gegnerische Abwehr, er dreht gleichzeitig an der Uhr und bringt auch noch die Flanke – Grüttner reckt und streckt sich, bekommt aber seine Stifteln nicht mehr ans Runde (67.). Wie schwer sich die Duisburger jetzt tun, hört man an der Geräuschkulisse – der umständliche Aufbau über Flekken wird vom eigenen Publikum mit Pfiffen quittiert (69.).

Ein Hoch auf Pentke

Klar, dass der Minderheiten-Gast jetzt Zeit hat: Knoll mit der Kerze auf die Tribüne (72.). Das haben wir doch jetzt gelernt: Dr. Kampka mag es nicht, wenn Spieler in die Kugel rutschen – Gelb für Pusch für dieses Vergehen. Alle Achtung, Heiko Herrlich setzt gut zehn Minuten vor Abpfiff keineswegs auf chinesische Mauer. Er bringt einen ... Stürmer: Hyseni für Pusch, wollen wir hoffen, nicht mit ähnlichem Erfolg wie der Unkreativtausch gegen Osnabrück (79.).
Noch ein Wort zum Jahn-Keeper: Dass er auf der Linie eine Wucht ist, geschenkt. Dass er meistens brillant antizipiert, bekannt. Heute aber ist er nicht nur über die gesamte Spielzeit wach wie nach einem Eimer Speed und rüttelt seine Vorderleute auf wie ein Schlagbohrer – heute bringt er auch noch jeden Abschlag auf einen Regensburger. Diese Vertragsverlängerung muss gefeiert werden! Und schon wieder: Pentke holt sich die Engin-Flanke aus der Luft (81.).

Am Dienstag gegen Mainz

Auch Geipl passt auf: Die Klotz-Hereingabe drischt er vor dem gerade eingewechselten Kingsley Onuegbu weg (82.). Haben wir eigentlich Jann George schon gelobt? Auch er hat unterschrieben und die Verlängerung mit vorbildlichem Einsatz nach hinten dick unterstrichen – jetzt holt er smart den Freistoß am eigenen Sechszehner (83.). Und noch einmal ziehen die Zebras alle Register aus Brehms Tierleben: Zwei Gestreifte stolpern vergeblich im Regensburger Strafraum (86.).
Und Heiko Herrlich hat noch einen Tusch: Markus Palionis mit dem Last-Minute-Comeback für Grüttner (88.). Wenn das kein Zeichen ist, der Kapitän kehrt nach monatelanger Zwangspause für wenige Minuten ins Team zurück – als Fels in der Brandung. Und nach einer letzten Ecke sieht auch Schiri Kampka ein: Die Duisburger würden selbst in einer Verlängerung mit Elfmeterschießen heute kein Ding mehr reinmachen.

Was für ein tapferes Unentschieden: Wenn der SSV (6./44 Punkte) diesen Willen am Dienstag, 19 Uhr, gegen das überaus unangenehme Schlusslicht Mainz auf den Platz bringt, kann’s was werden mit Platz 3 (Relegation, derzeit Kiel/47) oder 4 (DFB-Pokal-Hauptrunde, derzeit Aalen/47 bzw. nach Punktabzug Osnabrück/45). Damit wäre Marcel Hofraths verschossener 200.000-Euro-Elfer gegen Hertha egalisiert.

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