Offener Brief auf der Homepage
Jahn-Ultras wettern gegen Investor Philipp Schober

Philipp Schober ist der neue Investor beim SSV Jahn Regensburg. Er hält mit der Global Sports Invest AG 90 Prozent der KGaA. (Foto: exb)
Sport
Regensburg
07.07.2017
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Heftiger Gegenwind für den neuen Investor beim SSV Jahn Regensburg: Die „Ultras Regensburg“ veröffentlichten auf ihrer Homepage einen offenen Brief, der mit „Stop! Finger weg von unserem Jahn!“ überschrieben und direkt an Philipp Schober gerichtet ist.

Der gebürtige Vohenstraußer (Kreis Neustadt/WN) hatte kürzlich als Vorsitzender der Global Sports Invest AG 90 Prozent der Jahn-KGaA-Anteile von Bau-Unternehmer Volker Tretzel erworben (wir berichteten). Besonders ein Interview, das der neue Investor kürzlich der „Mittelbayerischen Zeitung“ gegeben hat, stieß den Jahn-Ultras sauer auf. „Diesen Mann gilt es zu bekämpfen“, schreiben die Fans in ihrem Brief.

Speziell die Aussagen Schobers, der SSV Jahn sei ein schlafender Riese und Regensburg ein potenzieller Erstliga-Standort treibt den harten Kern auf die Barrikaden: „Man muss nur auf unseren Relegationsgegner TSV 1860 München schauen, um sich bewusst zu werden, wohin realitätsfremde Visionen von Investoren führen“, heißt es in dem Brief weiter. Alle, denen der Jahn am Herzen liegt, müssten „gegen diese sicherlich gerade größte Gefahr für unseren SSV Jahn kämpfen“. „Wir wollen und werden alles, was in unserer Macht steht, unternehmen, um diesem Mann den Spaß an seinem ‚Spielzeug‘ zu nehmen.“

Und um der Ernsthaftigkeit ihres Ansinnens noch einmal Nachdruck zu verleihen, schließen die „Ultras Regensburg“ ihren offenen Brief mit deutlichen Worten: „Der Investor darf sich an keinem Tag und in keiner Sekunde willkommen fühlen – weder im Jahnstadion noch in Regensburg.“

Hier gibt's den kompletten Brief zum Nachlesen
1 Kommentar
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Stefan Kreuzeck aus Weiden in der Oberpfalz | 08.07.2017 | 00:30  
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