25.01.2018 - 22:32 Uhr
RegensburgSport

SSV Jahn empfängt FC Ingolstadt Donau-Derby

Die Lobeshymnen ob der überzeugenden Darbietung beim Remis in Nürnberg sind noch nicht verklungen, da wartet auf die Regensburger Zweitliga-Kicker schon das nächste Nachbarduell.

Marco Grüttner (links) bedankte sich nach seinem Treffer zum 2:1 in Nürnberg bei Vorlagengeber Albion Vrenezi. Foto: Daniel Karmann/dpa
von Fabian Leeb Kontakt Profil

70 Stunden nach dem 2:2 gegen den 1. FC Nürnberg gastiert Bundesliga-Absteiger FC Ingolstadt in der Regensburger Continental-Arena (Anstoß am Freitag um 18.30 Uhr). Für Coach Achim Beierlorzer ging es seit dem starken Auftritt in Franken vor allem darum, den Akku seiner müden Kicker wieder aufzuladen. "Nach 124 Kilometern Laufleistung waren die Jungs im Bus schon erschöpft. Große Partystimmung kam da nicht mehr auf", sagte Beierlorzer bei der Pressekonferenz am Tag vor dem Donau-Derby.

Stimmen aus dem Regensburger Umfeld, die schon von anderen Zielen als dem bloßen Klassenerhalt träumen, verwies der Trainer ins Reich der Fabeln: "Es ist absolut hahnebüchen an höhere Ziele zu denken. Sollte ein Spieler so etwas denken, würde ich vermutlich mal aus mir rausgehen."

Stattdessen lobte Beierlorzer seinen Stürmer Albion Vrenezi, der in Nürnberg für den gesperrten Sargis Adamyan ins Team gerückt war und prompt beide Treffer von Marc Lais und Marco Grüttner vorbereitet hat. "Er hat in der Vorbereitung durch Einsatz und Leistung überzeugt und sich seinen Platz im Team absolut verdient."

Gegen Ingolstadt ist Adamyan wieder spielberechtigt, vermutlich aber wird Beierlorzer wieder Vrenezi neben Kapitän Grüttner in vorderster Front aufbieten. Wie schon in Nürnberg, als knapp 3000 Oberpfälzer Fans im Stadion waren, ist die Continental-Arena auch gegen Ingolstadt ziemlich voll. Im Vorverkauf gingen bereits 12 000 Tickets weg. "Das macht den Reiz dieser Liga aus, uns mit Gegnern wie Nürnberg oder Ingolstadt - beides sind potenzielle Bundesligisten - messen zu dürfen. Das erkennen auch unsere Fans."

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