14 Verletzte bei Unfallserie im Berufsverkehr [Aktualisierung]
Polizei sperrt A3 bei Wörth

(Foto: Alexander Auer)
Vermischtes
Regensburg
09.02.2018
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Gegen 5.30 Uhr kam es auf der A3 bei Wörth an der Donau in Richtung Passau zu einem Unfall. Später kam es auch auf der Gegenfahrbahn zu Auffahrunfällen. Unter den 14 Verletzten sind auch einige Feuerwehrmänner. Zwei Personen sind schwerverletzt.

Auslöser für eine Kette von drei Unfällen auf der Autobahn war ein Auffahrunfall mit Blechschaden auf der A3 nahe Wörth an der Donau. Etwa 200 Meter vor der Anschlussstelle Wörth/Ost verlor der Fahrer aufgrund eines Fahrfehlers die Kontrolle über seinen Pkw und schleuderte in das Heck eines vorausfahrenden Kies-Lastwagens. Verletzt wurde niemand, der Schaden beläuft sich auf 10.000 Euro.

Zwei weitere Unfälle

Kurz darauf gab es eine weitere Kollision: Als ein Lastwagen vor der Unfallstelle stark bremste, um dem vorangegangenen Auffahrunfall auszuweichen, fuhr ein Transporter mit beladenem Anhänger auf den Laster. Bei diesem Zusammenstoß wurde der Sprinter-Fahrer schwer verletzt, er war nach Polizeiangaben zunächst in Lebensgefahr. Im Fahrzeug eingeklemmt, musste die Feuerwehr den Fahrer befreien. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert. Zwei weitere Personen wurden leicht verletzt.

Zur Beseitigung von Fahrzeugteilen und zur Absicherung der Fahrbahn rückte die Feuerwehr an. Dazu mussten Einsatzkräfte auch die Gegenfahrbahn in Richtung Nürnberg sperren. Es kam zum dritten Unfall: Ein Transporter fuhr aus noch ungeklärter Ursache auf ein Feuerwehrauto, wie die Polizei berichtet. In dem Transporter wurden acht Menschen verletzt, davon einer schwer. Zudem zogen sich dabei drei Feuerwehrleute leichte Verletzungen zu. Alle Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser verbracht. Der entstandene Schaden beträgt 20.000 Euro.

Rettungsgasse funktioniert nicht

Im morgendlichen Berufsverkehr verursachten die Karambolagen bis in den Vormittag Verkehrsbehinderungen und kilometerlange Staus. Die Autobahn war für mehrere Stunden, bis etwa 8.30 Uhr, in beide Richtungen komplett gesperrt. Die A3 auf Höhe der Anschlussstelle Wörth in Richtung Passau bis gegen 11.30 Uhr gesperrt. In Richtung Regensburg wurde der Verkehr auf einem Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt.

Die Polizei merkt an, dass die Rettungsgasse zwischen Anschlussstellen Rosenhof und Wörth/Wiesent nicht funktionierte. "Teilweise standen drei 40-Tonner-Lkws auf der zweispurigen Fahrbahn neben- einander und versperrten die Rettungsgasse", sagt Polizeihauptkomissar Johann Datzer.

Seit circa 11.30 Uhr rollt der Verkehr auch wieder in Richtung Passau. Die Stauungen reichten teilweise bis an die Anschlussstelle Neutraubling bzw. Kirchroth zurück. Der entstandene Gesamtsachschaden bei den drei Verkehrsunfällen liegt bei 40.000 Euro.
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