Bei Hobbyfilmdreh mit täuschend echter Waffe hantiert
Passanten alarmieren Polizei

Symbolbild (Foto: Jens Büttner/dpa)
Vermischtes
Regensburg
02.04.2018
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Ein Regensburger Hobbyregisseur wollte am Ostersonntag einen Film zu einem Musikvideo im Stadtteil Kumpfmühl drehen. Erschrockene Passanten alarmierten die Polizei.

Obwohl er auf eigene Nachfrage hin explizit darauf hingewiesen wurde, dass er nicht nur eine Drehgenehmigung brauche, sondern dass auch das Hantieren mit der als Requisite gedachten und täuschend echt aussehenden Softair-Pistole eine Ordnungswidrigkeit erfüllen kann, dreht der Hobbyregisseur in der Öffentlichkeit. "So kam es, wie es kommen musste: Fahrgäste eines vorbeifahrenden Stadtbusses hielten die Szene für eine gefährliche Situation und alarmierten über den Notruf die Polizei", berichtet Polizeisprecher Mario Griesbeck.

Zwar konnte der Zusammenhang relativ schnell festgestellt werden, die Beteiligten müssen sich aber dennoch unter anderem wegen einer Ordnungswidrigkeit nach dem Waffengesetz verantworten. Mario Griesbeck: "So ist es strafbar Gegenstände in der Öffentlichkeit zu führen, die auf den außenstehenden Betrachter den Anschein einer echten Schusswaffe erwecken."
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