Benedikt-Denkmal in Regensburg eingeweiht
Haus erinnert an Papst-Besuch

Bischof Rudolf Voderholzer (rechts) mit dem Künstler Joseph Neustifter (links) bei der Enthüllung des Denkmals vor der Kirche St. Jakob. Mit dabei waren Erzbischof Georg Gänswein (Zweiter von rechts) und Georg Ratzinger, der Bruder des emeritierten Papstes. Bild: Elisabeth Lehner
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Regensburg
12.09.2017
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Pünktlich zum Jahrestag des Pastoralbesuches von Papst Benedikt hat der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer das Papstdenkmal vor dem Portal der Schottenkirche St. Jakob eingeweiht. Das Denkmal in Form eines Hauses, das der niederbayerische Künstler Joseph Neustifter geschaffen hat, soll an den Papstbesuch im Jahre 2006 in Regensburg erinnern. Neben vielen Bürgern war auch Staatsministerin Emilia Müller (CSU), Regierungsvizepräsident Walter Jonas, Papstbruder Georg Ratzinger und Erzbischof Georg Gänswein mit einem Grußwort aus Rom gekommen. "Mir selbst ist dieser Tag in schönster Erinnerung", verlas am Mittwochabend in der Vesper Bischof Gänswein die Worte des emeritierten Papstes in der dicht gefüllten Schottenkirche. Zunächst sei Benedikt etwas überrascht gewesen, dass "man ein Haus als Einladung zum Erinnern gewählt habe". Aber je länger er darüber nachdenke, desto "angemessener empfinde er diese Lösung". Ein Haus stehe für Geborgenheit und Gemeinschaft - und die gehe im Zeitalter der Medien immer mehr verloren. Als großen Denker und Kirchenmann würdigten ihn die politischen Vertreter aus der Politik. Der Papst habe sich für den Gebrauch von Glaube und Vernunft stark gemacht, erklärte Staatsministerin Emilia Müller. Das über zwei Meter messende Denkmal ist ein Haus aus heller Bronze und Granit, das auf einem schwarzen Naturstein steht. Die Kosten von etwa 90 000 Euro hat das Bistum übernommen.

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