Bereits zahlreiche Einsätze in Regensburg, Millionenschaden in Niedersachsen
Starkregen und Hagel: Warnung vor Unwettern in Bayern

Entwurzelte Bäume liegen auf der Landstraße bei Colnrade (Niedersachsen). Nach einem schweren Unwetter am Vorabend glich die kleine Ortschaft stellenweise einem Trümmerfeld. Zahlreiche Gebäude wurden durch entwurzelte Bäume beschädigt. Der Schaden soll in die Millionen gehen. Menschen wurden nicht verletzt. Bild: dpa
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Regensburg
08.07.2017
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Der Deutsche Wetterdienst hat vor Unwettern und Gewittern in Teilen Bayerns gewarnt. Es könne im Laufe des Samstagabends zu schweren Gewittern mit Starkregen und Hagel kommen.

Dann sei es möglich, dass Keller und Straßen überflutet würden. Außerdem könne es durch Hagelschlag zu Schäden an Gebäuden, Fahrzeugen und in der Landwirtschaft kommen, hieß es in der Mitteilung. Die Unwetterwarnung galt für die Gebiete rund um den Chiemsee, das Allgäu und entlang der Donau Richtung Regensburg.

Von Freitagabend bis Samstagmorgen hatten bereits Unwetter mit Gewittern für leichtere Schäden in einigen Gemeinden Ober- und Niederbayerns gesorgt. Menschen wurden nicht verletzt. Nach einem Blitzeinschlag geriet ein Wohnhaus in Reut (Landkreis Rottal-Inn) in der Nacht auf Samstag in Brand. Die Bewohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, der Sachschaden beträgt laut Polizei mindestens 150 000 Euro.
Im oberbayerischen Eichstätt kamen am Freitagabend nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes 18 Liter Regen innerhalb einer Stunde vom Himmel. Auch am Samstag sei von Nachmittag an wieder mit Gewittern zu rechnen. Die Unwetter ziehen laut Prognose vom Unterallgäu ins Oberland.

Ein schweres Unwetter hat im Westen Niedersachsens schwere Schäden in Millionenhöhe angerichtet. Umgestürzte Bäume beschädigten am Freitagabend Häuser, Stallungen und Autos, wie die Polizei mitteilte. Betroffen waren vor allem die Gemeinden Goldenstedt und Visbek im Landkreis Vechta. Wie viele Gebäude und Fahrzeuge betroffen waren, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. Der Schaden gehe aber vermutlich in die Millionen. Verletzt wurde bei den Unwettern nach ersten Erkenntnissen niemand.
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