01.06.2017 - 22:24 Uhr
RegensburgOberpfalz

Diözesanwallfahrt nach Altötting gestartet Unterwegs Halt finden

Etwa 4000 Gläubige machten sich am Donnerstag auf einen mehr als 100 Kilometer langen Weg. Am Samstag Mittag wollen sie ihr Ziel erreicht haben.

Rund 4000 Gläubige brachen am Donnerstagvormittag in Regensburg auf. Bis zum Ziel im oberbayerischen Altötting werden sie mehr als 110 Kilometer zurücklegen. Bild: mlu
von Miriam GrafProfil

Mit einem Gottesdienst und dem Segen des Regensburger Bischofs Rudolf Voderholzer ist am Donnerstag die 188. Diözesanfußwallfahrt des Bistums Regensburg nach Altötting gestartet.

Um 7 Uhr früh war der Vorplatz der Kirche Sankt Albertus Magnus in Regensburg bereits gut gefüllt. Die Pilger sammelten und organisierten sich und nahmen am Auftaktgottesdienst teil. "Haltet fest", sagte Pilgerpfarrer Hannes Lorenz, der die Wallfahrt spirituell begleitet, in seiner Predigt. Die Wallfahrt biete die Möglichkeit, Halt zu finden, in der Gemeinschaft und im Gebet. So könnten die Pilger lernen, sich ganz fallen zu lassen und Gott zu vertrauen wie die Gottesmutter Maria dies getan habe. Diese gilt den Pilgern als Vorbild auf der Suche nach dem Weg Jesu. Pfarrer Lorenz nannte ein Beispiel für den Weg zu diesem Vertrauen: "Betet den Rosenkranz" - das diesjährige Leitwort der Wallfahrt.

Pünktlich um acht setzte sich der Pilgerzug in Regensburg nach Mangolding in Bewegung. Am Rande des Islinger Felds segnete Bischof Dr. Rudolf Vorderholzer die vielen vorbeiziehenden Pilger. Anschließend begleitete er die Wallfahrt einige Kilometer lang von Burgweinting bis Mangolding.

In seinem Impuls betonte der Bischof die Bedeutung der Gemeinschaft: "Einer für alle, Christus für die ganze Kirche." Ein Pfingsten ohne die Regensburger Fußwallfahrt könne er sich gar nicht mehr vorstellen. Den Pfingst-Gedanken gab er den Gläubigen mit auf den Weg: "Christus lebt in unserer Mitte, er sendet uns aus als seine frohen Zeugen." Auch die Regensburger Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer verabschiedete die Pilger. Die Wallfahrt organisiert und begleitet Pilgerführer Bernhard Meiler aus Luhe-Wildenau (Kreis Neustadt/WN). Die Polizei sperrte die betroffenen Straßen großräumig und sorgte für einen reibungslosen Beginn der Wallfahrt.

Ersten Schätzungen zufolge starteten etwa 4000 Pilger in Regensburg, es werden sich ihnen noch weitere anschließen. In insgesamt drei Tagen legen sie etwa 110 Kilometer nach Altötting zu Fuß zurück.

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Weitere Informationen im Internet:

www.onetz.de/pilger-blog

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