Elf Männern und Frauen im Regensburger Dom die Füße gewaschen
Zeichen des Dankes

Bischof Rudolf Voderholzer (Zweiter von rechts) wäscht Agnes Gassner im Regensburger Dom die Füße. Bild: leh
Vermischtes
Regensburg
30.03.2018
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Ob als Kantoren, Ministranten oder Mesner - es sind viele Menschen, die dazu beitragen, dass die Liturgie in den Kirchen das ganze Jahr hindurch gelingt. Manchmal geschieht das für alle Mitfeiernden gut sichtbar, wie bei den Vorbetern oder Organisten, manchmal aber auch im Hintergrund, wenn helfende Hände die Gotteshäuser reinigen oder zu den Festtagen feierlich schmücken. Dieses Jahr war es Bischof Rudolf Voderholzer ein besonderes Anliegen, all diesen Helfern ein Zeichen des Dankes zu zeigen. Deshalb hat Bischof Voderholzer bei der Gründonnerstagsliturgie mit dem Vorsitzenden des Caritasverbandes und der Katholischen Jugendfürsorge, Domkapitular Roland Batz, und Caritas-Direktor Diakon Michael Weißmann elf Männern und Frauen die Füße gewaschen, die über Jahre ihren Beitrag leisten, dass die Gottesdienste würdig gefeiert werden.

Agnes Gassner beispielsweise ist seit Jahrzehnten Chorleiterin und Organistin in Viehhausen (Kreis Regensburg). Und wenn in der Umgebung Not am Mann ist, springt die 83-Jährige auch heute noch trotz gesundheitlicher Probleme als Organistin ein. In seiner Predigt ging der Bischof auf die Vater-unser-Bitte um das "tägliche Brot" ein. Sie erinnere die Menschen daran, sich nicht zu sehr um die Zukunft Sorgen zu machen, sondern täglich auf Gott zu vertrauen. Doch weiter verweise die Brotbitte auch auf das eucharistische Brot, dessen Einsetzung am Gründonnerstag gefeiert werde. Bei der Kommunion handle es sich um das Brot, das "nicht den Magen, sondern das Herz satt macht und uns hungrig macht nach Gerechtigkeit und Frieden", so der Bischof.
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