11.05.2018 - 10:46 Uhr
RegensburgOberpfalz

Polizeibericht vom Auftakt der Regensburger Maidult Körperverletzung, Falschparker und Drogen

"Überwiegend friedlich" - das berichtet die Regensburger Polizei vom Auftakt der Maidult. Trotzdem blieben einige Körperverletzungen, Falschparker und ein Drogen-Delikt nicht aus.

Symbolbild.
von Maria Oberleitner Kontakt Profil

Den Anfang machten drei jugendliche Mädchen, die sich um 16.45 Uhr in die Haare bekamen: Von einer Beleidigung bis zu einem Faustschlag ins Gesicht und einem Tritt in die Rippen steigerte sich der Streit, ein 14-jähriges Mädchen musste schließlich zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht werden.

17.40 Uhr: Zwei Jugendliche saßen am Donauufer, als die Beamten sie kontrollieren wollten. Beide warfen Gegenstände in Richtung Donau, als sich die Polizisten näherten: Es handelte sich um einige Gramm Marihuana. Beide werden wegen einem Verstoß nach dem Betäubungsmittelgesetz angezeigt.

20.20 Uhr: Zuerst rempelte er ihn nur an, schließlich schlug ein unbekannter Jugendlicher viermal auf einen 24-jährigen Dultbesucher ein. Die Polizei ermittelt noch nach dem Täter, der 24-Jährige musste in ärztliche Behandlung.

20.40 Uhr: Ein 50-Jähriger wollte sich gerade auf den Heimnweg machen, als ihn zwei Jugendliche aus bislang unbekannten Gründen angriffen und ihm in den Bauch schlugen. Zwei andere Jugendliche beobachteten sie dabei und griffen nicht ein. Alle vier Jugendliche dürfen die Maidult nicht mehr besuchen.

22.50 Uhr: Wegen eines Streits in einem Festzelt wurde ein 20-Jähriger der Polizei übergeben. Er pöbelte sie agressiv an, wehrte sich gegen eine Durchsuchung und beleidigte sie. Im Polizeibericht steht: "Sein Wortschatz begrenzte sich dabei auf wenige Worte aus dem Bereich der Fäkalsprache." Er wird nun wegen Beleidigung und Widerstand angezeigt.

Von der Verkehrsfront berichtet die Polizei: Ein Radfahrer war mit 1,7 Promille unterwegs und musste seinen Heimweg zu Fuß antreten, die Polizei verteilte 22 gebührenpflichtige Verwarnungen an Autofahrer, drei Falschparker mussten abgeschleppt werden.

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