23.01.2018 - 20:00 Uhr
RegensburgOberpfalz

Sechspuriger Autobahnausbau in Regensburg beginnt Mitte April Bauarbeiten auf A3 verschärfen Stau-Situation

Auf der A 3 in Regensburg brauchen die Autofahrer Geduld und gute Nerven. Zwischen dem Autobahnkreuz Regensburg und der Anschlussstelle Regensburg-Universität staut es sich am häufigsten in der Oberpfalz. "Wir haben hier regelmäßig Staus. Fast jeden Morgen und Abend", sagt Josef Seebacher von der Autobahndirektion Südbayern. Der Verkehr sei in der vergangenen Zeit massiv angestiegen. Mit dem Ausbau der A 3 auf sechs Spuren zwischen dem Kreuz Regensburg und Rosenhof soll das Problem gelöst werden.

Die A 3 in Regensburg, hier auf Höhe der Continental-Arena, ist das Stau-Sorgenkind der Oberpfalz. Bild: Elisabeth Lehner
von Julian Trager Kontakt Profil

Die Arbeiten beginnen Mitte April, sagt Seebacher, und dauern sechs Jahre. "Wir können nicht alles gleichzeitig machen, müssen immer Brücken offen lassen." 16 Brücken seien durch den Ausbau betroffen. "Das wird ein Mosaikspielchen, um den Verkehr nicht völlig zu erwürgen." Immerhin hängen Universität, Klinikum und große Firmen an dem Verkehrsnetz. Obwohl während der Bauarbeiten beide Fahrspuren in beiden Fahrtrichtungen offen seien, werde es trotzdem zu weiteren Beeinträchtigungen im Verkehr kommen: Wegen der Baustelle würden 20 bis 30 Prozent weniger Autos durch den Streckenabschnitt kommen als ohne Baustelle. "Die Leute sind dann abgelenkt, fahren unkonstanter und vorsichtiger."

Es wird zu Stockungen kommen, prophezeit Seebacher, zusätzlich zu den ohnehin schon vielen Staus. Auf der Strecke herrsche sehr starker Transitverkehr, der sich mit dem lokalen Verkehr überlagert.

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