06.03.2018 - 15:53 Uhr
Regensburg

Totalsperre der A3 wegen Bombenfund aufgehoben [Aktualisierung] Fliegerbomben in Neutraubling entschärft

Im Bereich der Anschlussstelle Neutraubling auf der Autobahn A3 wurden bei Sondierungen kleine Fliegerbomben gefunden. Um kurz nach 17 Uhr waren die Überbleibsel aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft.

von Lena Schulze Kontakt Profil

"Die Entschärfung bzw. Sprengung muss zeitnah erfolgen", erklärt Kriminaloberkommisar Dietmar Winterberg in einer Pressemitteilung. Laut Polizei handelt es sich um zwei Zehn-Kilo-Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg.

Totalsprerre für etwa 30 Minuten Entschärfung

Die Entschärfung sollte zunächst gegen 16 Uhr stattfinden. Laut Polizeisprecher Albert Brück ist eine der beiden Bomben nach ersten Erkenntnissen so marode, dass eine Entschärfung nicht mehr möglich sei. Deswegen ist eine Sprengung am heutigen Dienstag zwischen 16:30 und 17 Uhr vor Ort geplant. Polizeihauptkommissar Maximilian Schwarz, stellvertretender Dienststellenleiter in Neutraubling, gab zunächst die Freigabe zur Entschärfung der maroden Flieberbombe, wenige Minuten darauf kam es zur Sprenung der zweiten Fliegerbombe. Innerhalb von gut 10 Minuten waren beide Bomben unschädlich gemacht.

Dazu war die Sperrung der Autobahn zwischen Regensburg Ost und Rosenhof in beide Richtungen erforderlich. Zudem waren die Walhallastraße in Neutraubling und die Zubringer zur Autobahn im Umfeld zeitgleich gesperrt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen in und um Neutraubling, sowie den Umleitungsstrecken. Eine örtliche Umleitung über die Bundesstraße 8 wurde eingerichtet. Polizeisprecher Albert Brück gab den Verkehr um kurz nach 17 Uhr wieder frei.

Unter Leitung der Polizeiinspektion Neutraubling waren die Sperrungen und Umleitungen kurzfristig eingerichtet worden. "Nach Beseitigung der Gefahr wurde der Verkehr geordnet wieder in Fluss gebracht und somit die Einsatzlage gesamt logistisch sehr gut organisiert", sagt Kriminaloberkommisar Dietmar Winterberg.

Keine Evakuierung nötig

Eine Evakuierung der Gärtnersiedlung ist nicht erforderlich, dennoch bat die Polizei darum, sich sicherheitshalber nicht in der Nähe der Fenster der zur Autobahn angrenzenden Wohnsiedlung aufzuhalten.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.