Zweites Schiff soll vor der libyschen Küste Flüchtlinge an Bord holen
"Sea-Eye" weitet Seenot-Rettung aus

Der Initiator der Flüchtlingsinitiative "Sea Eye", Michael Buschheuer. (Foto: dpa)
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Regensburg
27.03.2017
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Die Hilfsorganisation "Sea-Eye" aus Regensburg kann künftig noch mehr Flüchtlinge aus Seenot retten. Sie hat ein zweites Rettungsschiff erworben, wie die Organisation am Montag mitteilte. Das neue Schiff ist ein etwa 60 Jahre alter Fischkutter aus der ehemaligen DDR-Fischfangflotte.

Im April soll das Schiff von Stralsund aus Richtung Mittelmeer fahren. Ab Mai soll die Besatzung vor der libyschen Küste Flüchtlinge an Bord holen. 2016 hatte "Sea-Eye" nach eigenen Angaben 5568 Menschen aus Seenot gerettet. Allein am vergangenen Wochenende holte die Crew etwa 450 Menschen aus völlig überfüllten Booten.
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