Erschließung von "Beckenacker II" läuft wie am Schnürchen
Flotte Jungs am Bau

Lokales
Reuth bei Erbendorf
18.04.2013
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Lobende Worte fand der Bürgermeister für das Mähringer Bauunternehmen Bäuml, das mit dem Einsatz eines erstaunlichen Maschinenparks die Erschließungsmaßnahme um die östliche Erweiterung des Baugebiets "Beckenacker II" mit Hochdruck vorantreibt.

"Dies haben auch sowohl das Planungsbüro und alle die Maßnahme überwachenden Leute und Institutionen so bestätigt", fügte Josef Zölch an. Sämtliche Anschlüsse sind bereits im Erdboden wieder "versteckt", in der nächsten Woche kann bereits ein Häuslebauer mit dem Aushub seines Grundstücks beginnen, um die für Mai terminierte Aufstellung des Fertighauses zu gewährleisten.

Kein Aprilscherz

Einziges Problem ist derzeit noch ein stärkeres Telekom-Kabel, als es bis zur Baugebietsgrenze verlegt ist. Hier dachten die Gemeinderäte zunächst einem Aprilscherz aufzusitzen, als die Telekom vorschlug, die Versorgung von der von-Reitzenstein-Straße aus über Behelfsmasten vorzunehmen. Dies kommt für die Räte keinesfalls in Frage.
Zweiter Bürgermeister Werner Prucker zeigte sich als Fachmann überzeugt, dass es nach Rücksprachen zu einvernehmlichen und kostengünstigen Lösungen kommen wird. Als eine dieser Alternativen kann man sich auch eine Kabelverlegung auf dem der Gemeinde gehörenden Grünstreifen entlang der nördlichen Beckenacker-Parzellen vorstellen.

Johann Neugirg Schöffe

Nach einer Mitteilung des Weidener Landgerichtspräsidenten sind in diesem Jahr wieder die Vorschlagslisten für Schöffen für die Jahre 2014 bis 2018 aufzustellen. Aufgrund der entsprechenden Bekanntmachung Anfang März hat sich Gemeinderat Johann Neugirg für das Schöffenamt beworben und für die Übermittlung der Aufstellung ans Amtsgericht Tirschenreuth die uneingeschränkte Unterstützung des gesamten Gemeinderatkollegiums erhalten.

Ebenso einstimmig befürwortete das Gremium eine Bauvoranfrage von Gertrud Liebe, die zur Erweiterung ihres Gewerbebetriebes die Errichtung einer zusätzlichen Stell- und Lagerhalle auf dem leerstehenden Flurstück Nr. 421 (ehemaliges Mittelmeier-Grundstück) beabsichtigt.

Kapazitäten reichen nicht

In einem Schreiben erläuterte sie die Gründe des Vorhabens, dass wegen der ständigen Expansion ihres Unternehmens die zur Verfügung stehenden Gebäudekapazitäten bei weitem nicht mehr ausreichen und auch vor allem der Lieferverkehr mit der neuen Halle leichter wäre.

Die Antragstellerin führte aus, dass das Gebäude unter Berücksichtigung der Grenzabstände mit ebenerdiger Zufahrt errichtet würde und keine nächtliche Geräuschbelästigung zu erwarten sei, weil ihre Fahrzeuge nicht vor 6 Uhr morgens starten und abends bis spätestens 19 Uhr wieder zurück sind. Gegen die Bauvoranfrage von Bernhard Götzl aus Erbendorf zur Errichtung einer einfachen Feldscheune am Weiher bei Josefshof in Richtung B 299 hätten die Gemeinderäte grundsätzlich nichts einzuwenden. Sie äußerten jedoch Bedenken, dass die Kreisbaubehörde wegen der Lage im Außenbereich und der nicht erkennbaren Privilegierung hier erst mal die Zustimmung verweigern könnte. Das Anliegen wird von der Verwaltung an das Landratsamt weitergeleitet.
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