Lob von Jagdvorsteher Willi Rupprecht an die Jäger - Unbekannter "verstänkert" Futterplätze
Wildschweine in Schach halten

Stellvertretender Vorsitzender Johann Neugirg überreichte dem langjährigen Vorsteher der Reuther Jagdgenossenschaft Willi Rupprecht ein Präsent. Bild: ang
Lokales
Reuth bei Erbendorf
25.04.2013
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Das Jagdjahr ging wieder ohne besondere Vorkommnisse vorüber. Doch eine Selbstverständlichkeit ist das nicht. Darauf wies bei Jagdversammlung Jagdvorsteher Willi Rupprecht hin.

Schon alleine die immensen Wildschweinschäden stellten für andere Genossenschaften oft große Probleme dar. Hier dankte Rupprecht den Jägern, dass sie die Wildschweine derart in Schach halten. "Am 30. Mai vergangenen Jahres wurde zwar der Abschussplan für Rotwild genehmigt, doch hat sich an der schlechten Rotwild-Situation in unserem Jagdbogen nichts geändert", meinte er. Auf die Verbissschäden eingehend erwähnte der Vorsteher, dass diese innerhalb der Reuther Jagd als geringfügig einzustufen seien, was sowohl das forstliche Gutachten, als auch das Vegetationsgutachten bescheinigten. Der genossenschaftseigene Holzspalter werde intensiv von den Mitgliedern genutzt.

Geld für Wegebau

Nachdem Kassier Adolf Windschiegl den Jagdgenossen einen positiven Abschluss vermeldet hatte, stimmten diese dem Vorschlag des Jagdvorstehers zu, einen Teil des Pachtschillings für Wegebaumaßnahmen und 500 Euro zum Kauf weiterer Krippenfiguren für die Pfarrkirche zu verwenden.

Weil die Röthenbacher Kollegen noch in diesem Jahr den zu zwei Drittel in ihrem Bereich liegenden "Fritznweg" neu aufschottern wollen, könnten die Reuther mit etwa 1000 Euro ihr Drittel gleich mit erledigen, meinte Rupprecht. Die Anwesenden stockten den Betrag für Wegebaumaßnahmen auf 1500 Euro auf, weil dann auch die ausbesserungsbedürftigen Wege am Stofflholz und bei Josefshof saniert werden könnten.
Mit einem kleinen Präsent gratulierte stellvertretender Jagdvorsteher Johann Neugirg unter dem Beifall der Versammelten Willi Rupprecht zum 70. Geburtstag. Neugirg dankte dem Jagdvorsteher, der inzwischen schon viele Jahre die Genossenschaft führt, für sein stetes Bemühen, die Interessen der Mitglieder und der Jägerschaft im Gleichklang zu halten.

Hundeproblem entschärft

Nach Wächters Worten habe sich dagegen das Ärgernis mit den freilaufenden Hunden etwas entschärft, dennoch sollte man die Situation aufmerksam im Auge behalten.

Bürgermeister Josef Zölch dankte den Reuther Jagdgenossen vor allem für die Bereitstellung von Mitteln für den Wegebau, der schließlich allen Bürgern zugute komme.

Diese finanzielle Unterstützung sei vielerorts durchaus keine Selbstverständlichkeit, bekräftigte das Gemeindeoberhaupt, das ebenfalls die angenehme Zusammenarbeit mit dem Jagdvorsteher und den Jagdgenossen heraushob. Zum Schluss galt die uneingeschränkte Anerkennung den Sportheimwirten für die Zubereitung des schmackhaften Jagdessens.
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