Reuther Gemeinderat lehnt Falkenberger Gesuch ab
Kein Geld für Burg

Lokales
Reuth bei Erbendorf
20.04.2013
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Der Bürgermeister und seine vier CSU-Fraktionskollegen hätten hinter dem Gesuch des Falkenberger Bürgermeisters Herbert Bauer gestanden, für die aufwendige Renovierung der Burganlage einen Beitrag zu leisten. Doch der Gemeinderat sagte Nein.

Bauer wandte sich an sämtliche Landkreisgemeinden mit dem Angebot, eine der 170 benötigten Treppenstufen zum Preis von je 1000 Euro zu erwerben. Dafür würde der Name der unterstützenden Gemeinde in der Stufe verewigt werden, die Aktion solle die anfallenden Kosten etwas auffangen.

Mit dem Kauf der Burg hat sich die kleine Marktgemeinde Falkenberg einen finanziellen Kraftakt auferlegt, hieß es in dem Anschreiben, denn neben der erwähnten Außentreppe wird für den Zugang zur Burg noch ein Aufzug eingebaut.

Die in Überzahl im Gremium vertretenen Mitglieder der Freien Wähler und der SPD-Fraktion stimmten mit dem Verweis auf die eigene Finanzsituation gegen den Antrag. Wir diskutieren bei allen Entscheidungen über jeden Euro an Einsparung und müssen praktisch alle aus dem Rahmen fallenden Ausgaben gegenüber der Kreisbehörde erläutern.
Somit darf es nicht unsere Aufgabe sein, dass wir anderen Gemeinden hier unter die Arme greifen, argumentierten die Gegner, die keinesfalls die von Josef Zölch und CSU-Sprecher Franz-Josef Gretsch in Betracht gezogene regionale Wichtigkeit der Burganlage infrage stellten wollten.

7:5 (SPD-Gemeinderat Sebastian Hösl fehlte aus beruflichen Gründen) lautete das Ergebnis der Abstimmung gegen das Falkenberger Ersuchen.
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