Vorsitzender sieht trotz drohenden Abstiegs für die "Erste" eine erfolgreiche Zukunft
TSV baut auf blutjunge Elf

Die Verantwortlichen des TSV blicken optimistisch in die Zukunft: (sitzend, von links) Johann Neugirg, Bernd Stengl, Helmut-Stefan Neugirg, Peter Schieder, Manfred Dietrich, Erich Hasenfürter, (stehend, von links) Roland Budnik, Josef Knott, Stefan Bauer, Mario Wenzl, Hansi Stangl, Sebastian Hösl, Tobias Giehl, Uli Schwamberger, Egon Böhm, Raimund König, Wolfgang Köllner und Bürgermeister Josef Zölch. Bild: ang
Lokales
Reuth bei Erbendorf
06.05.2013
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Die schwarzen Wolken und die heftigen Gewitterschauer blieben bei der TSV-Jahreshauptversammlung gottlob außerhalb des Sportheims. Drinnen demonstrierten die Mitglieder, trotz des fast sicher scheinenden Kreisligaabstiegs der "Ersten", Einigkeit und stellten bei den Neuwahlen die Weichen für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft.

Dass die Reuther nicht nur auf dem Sportplatz hinter ihrer jungen Mannschaft stehen, sondern sich auch zum TSV bekennen, untermauert nicht zuletzt die vom Vorsitzenden Peter Schieder stolz verkündete Steigerung der Mitgliedszahl von 372 auf aktuell 383 Personen.

Schieder gliederte seinen Jahresrückblick in drei Bereiche auf, wobei er im sportlichen Teil den Berichten der Spartenleiter nicht vorgreifen wollte. Trotzdem war im Vorjahr für den Vorsitzenden der nach der Winterpause sichergestellte Kreisligaerhalt eine ganz tolle Sache.

"Wenn es auch heuer wieder in die Kreisklasse zurückgeht, so hat unser Verein Zukunft, wenn diese fast ausschließlich in unseren Reihen ausgebildete Mannschaft über einen längeren Zeitraum zusammenspielen kann." Die für die Entwicklung wichtigen Erfahrungen aus den beiden Kreisligajahren könne den blutjungen Fußballern jedenfalls keiner mehr nehmen.

Kooperationen klappen gut

Stolz zeigte sich Schieder, dass der TSV bei den F-, E- und D-Junioren immer noch eigenständig auftreten kann. Die C-Jugend-Kooperation mit Krummennaab klappe gut, ebenso wie bei den B- und A-Junioren die Dreierspielgemeinschaft Erbendorf/Krummennaab/Reuth.
Bei den baulichen Maßnahmen bezeichnete Schieder die Generalsanierung der Sportheimtoiletten als finanziellen Kraftakt, der aber wieder den Gemeinschaftssinn der vielen unentgeltlich arbeitenden Mitglieder gezeigt habe. Bis auf die noch einzubauenden neuen Türen sei die 11 800 Euro kostende Maßnahme abgeschlossen. Weil in der Sportheimküche zusätzlich eine Erneuerung der Ofenanlage erforderlich ist (Kosten etwa 2000 Euro) habe der Verein für beide Aktionen einen Kredit aufgenommen. In der Sommerpause soll die Verlegung der Platzsprecherkabine auf die Tribünengegenseite erfolgen. Hierzu dankte er schon jetzt allen Spendern und Helfern.

Laut Schieder können diese enormen Ausgaben nur durch die beim TSV vorbildliche Sportheimbewirtschaftung bewältigt werden. "Das Sportheim bleibt die Haupteinnahmequelle des Vereins, das Engagement der vielen, die sich die Aufgabe der Bewirtschaftung teilen, kann nicht groß genug gelobt werden."

Bei den gesellschaftlichen Ereignissen hob Schieder besonders den auch 2014 geplanten Faschingsball und die Sportheimkirchweih heraus. Dankesworte richtete er an alle, die den Verein und dessen Mannschaften und Sparten unterstützt haben.

Nachdem die Kreditaufnahme für die Sportheimsanierung noch nicht in dem zum Jahresende abschließenden Kassenbericht eingefloßen ist, konnte Kassier Erich Hasenfürter, trotz der immensen Ausgaben für den Sportbetrieb, sogar von einem kleinen Überschuss berichten.
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