06.08.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Reuther Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen vertraut ihrer bewährten Führungsriege Wichtiges Rad im großen Getriebe

Reuth/Premenreuth. Bei der Jahreshauptversammlung der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) brachten die Neuwahlen keine Veränderungen. Edeltraud Frank führt auch im 21. Jahr nach der Gründung die Ortsgruppe, flankiert von ihrer langjährigen Stellvertreterin Irene Meinzinger und Schriftführerin Karin Neugirg. Das Team der Beisitzerinnen setzt sich aus Anna Hasenfürter, Andrea Horn, Barbara Neugirg , Anita Prause, Gerlinde Schiener, Hertha Zwack, Gerda Riedl, Erna König und Edeltraud Hösl zusammen.

SPD-Kreisrätin und Sozialexpertin Brigitte Scharf (Zweite von rechts) sagte der Führung der Reuther AsF-Ortsgruppe ihre Unterstützung zu. Von links: Irene Meinzinger, Karin Neugirg und Edeltraud Frank. Bild: ang
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In ihrem Jahresrückblick verzichtete die Vorsitzende auf die ausführliche Auflistung aller Aktivitäten, weil diese schon bei der Jubelfeier zum 20-Jährigen und bei der jüngsten Jahreshauptversammlung ausreichend Würdigung erfahren hatten. Vielmehr wollte Frank nochmals verstärkt auf das zurückschauen, was ihre Frauen in zwei Jahrzehnten auf die Beine gestellt haben.

Sie verwies mit Stolz auf die über diesen langen Zeitraum zur Tradition gewordenen Veranstaltungen wie Weihnachtsbasar, politischer Kaffeeklatsch, Ferienprogramm und die zahllosen Besuche in Senioren- und Pflegeheimen, sozialen Einrichtungen für Behinderte, im SOS-Kinderdorf oder in den AWO-Stätten.

"Wichtig dabei ist, dass wir bei keinem dieser Besuche mit leeren Händen kamen", bekräftigte die Vorsitzende nicht ohne einem feinen Seitenhieb auf Gruppierungen, "die trotz großem Getöse und vagen Versprechungen letztlich nur heiße Luft hinterließen". Bei Betriebsbesichtigungen standen die Arbeitsbedingungen und die soziale Absicherung der Beschäftigten stets im Vordergrund. "Wenn wir auch nur ein kleines Rad in einem riesigen Getriebe sind, so lasst uns weiterhin darum kämpfen, dass die soziale Gerechtigkeit und die Absicherung im Alter weiterhin die Grundlage allen politischen Denkens sei, betonte Frank. Als Gastrednerin bewertete SPD-Kreisrätin Brigitte Scharf einige Auszüge aus dem Wahlkampfprogramm ihrer Partei im Vorfeld der Bundestagswahl.

Nach ihrer Ansicht sei dabei jede Generation berücksichtigt. "Vorfahrt für Investitionen" und beste Bildung mit der bestmöglichen Ausstattung der Schulen, vor allem im digitalen Bereich gehören zu den wichtigsten Punkten. Bei den Schulen, die bislang reine Ländersache seien müsse sich künftig der Bund verstärkt unterstützend einbringen, bemerkte Scharf, außerdem dürfe es für die ländlichen Bereiche keine Benachteiligung bei den Bedürfnissen geben.

Erleichterungen für geringer verdienende Familien mit bezahlbaren Wohnungen in Stadt und Land, eine wieder zu gleichen Beitragsteilen funktionierende Krankenversicherung, Steuergerechtigkeit durch Anhebung des Spitzensteuersatzes und die Rentensicherung zur Vorbeugung der Altersarmut seien weitere Ziele.

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